Wir treffen uns nur tangential. Natürlich ist ein Rot-Grüner in beliebiger Reihenfolge möglich, wenn der Kandidat passt.
Ich habe bereits mal früher quer gedacht und Thomas Oppermann (parl. Geschäftsführer der Fraktion) in´s Spiel gebracht.
Sein ruhiges Auftreten könnte genau in die Zeiten passen. Ich weiss ihr seht das anders, seht es sportlich, ihr spielt halt mit den schwarzen Steinen.
Ich glaube, dass die SPD noch nicht kapiert hat, dass der Einfluss von BILD, BAMS, Glotze ( Schröders Credo) weiter zurück gehen wird.
Wir haben das im Fall Guttenberg gesehen. Die komplette Feuerkraft dieser Medien konnte ihn nicht im Amt halten, selbst seine phänomenalen Sympathiewerte sackten mit einer gewissen Latenz durch.
Dies wird , so denke ich,im Fall Steinbrück wieder geschehen, sobald er im Wahlkampf zu poltern beginnt, der Peer.
Ein alter Hund lernt keine neuen Tricks mehr und der Peer ist ein hundsmiserabler Wahlkämpfer.
nee nee nee - nicht zwei Dinge mischen.
Wenn morgen Angela hinwerfen würde oder man zB in einem kosntruktiven Misstrauensvorum mit den Gelben einen neuen KaKa prásentieren müsste, dann ist für mich Peer die Wahl; akzeptabel für ein breites Publikum - und ganz sicher kein Liebling der Grünen.
Wenn man einen Kandidaten langfristig aufbauen will - und man muss auch mal langfristig agieren, dann ist Peer keine Option.
Ein Kardinalfehler der Sozen seit 30 Jahren: Sie misstrauen permanet ihren Frontmánnern und sägen sie sofort ab.
Brandt durfte zweimal erfolglos kandidieren, eher er dann beim 3. Anlauf Kanzler wurde - dito einige Kandidaten als MP.
Wieviele Vorsitzende hatte die SPD - zuerst in 40 Jahren 3: Schumacher Ollenhauer Brandt
Danach ist das wie Trainerkarrussel bei Schlacker: Vogel - Engholm - Rau -Scharping - Lafontaine - Schröder - Münte - Platzek - Beck - (Steinmeier) - wieder Münte - Gabriel ...durchschnittliche Amtszeit: UNTER 2 Jahren !!
Nur, das Gerücht, dass man ein guter Wahlkämpfer ein muss, das schlucke ich nicht. Merkel ist als Wahlkämpferin wie Valium - aber es reichte. Zweinmal.
Merkel ist eine nachgewiesen erfolgreiche Wahlkämpferin trotz oder wegen ihres Beruhigungspillen-Stil.
Steinbrück hat noch nie was gewonnen, allenfalls mittelmässige Schachpartien. Ich weiss das, spiele selber welche.
Der Gabriel sollte mal gut nachdenken, wer den Wechsel verkörpern kann.
Mir fällt auch noch Scholz ein, ein zurückhaltenderes Nordlicht, im richtigen Alter, bekannt und WINNER.
Merkel war bisher eine hundsmiserable wahlkämpferin; ihre partei ist bei beiden letzten bundestags-urnengängen weit unter ihren möglichkeiten geblieben und konnte im wahlkampf die umfragewerte auch nicht annähernd halten.
Gegen schröder war sie nur ganz knapp voran und letztes mal hat sie nur das gute abschneiden der fdp vor größeren parteiinternen diskussionen bewahrt.
ich muss jetzt mal ne lanze für peer brechen. obwohl ich noch nie in meinem leben spd gewählt habe und dies in diesem leben wohl auch nicht mehr passieren wird.
ihm wird vorgeworfen, er hätte ne freche schnauze, würde sich eher durch sein pöbeln hervortun denn durch diplomatisches geschick.
NA UND?
dann käme endlich mal wieder etwas leben in diese traurige politbühne, wo sich einjeder spitzenpolitiker derzeit vor jedem auftritt den mund mit ariel ausspült, um ja kein unreines wort zu sagen.
alle erfolgreichen politiker der vergangenheit haben polarisiert: schmidt, brandt, wehner, strauß - um nur einige zu nennen.
und noch eines: lass peer doch pöbeln, wenn es angebracht sein sollte, über schweizer, österreicher, franzosen, italiener, meinetwegen auch über amis und russen. ja, glaubt denn wirklich irgendjemand, dies hätte ernsthafte folgen? (außer natürlich bei den öffent.-rechtl. medien) würde europa deswegen in einen 3. weltkrieg gleiten?
das läuft auf dem internationalen parkett ähnlich wie (früher) auf dem deutschen parkett. man zieht über einander her und geht anschließend einen saufen und raucht die friedenspfeife. denn: there is no business like show-business.
*****
moment... irgendetwas war am vorletzten satz falsch!
genau. die friedenspfeife. wo darf man heutzutage noch rauchen? nun, dies soll nicht mein problem sein. das ist ein selbstgemachtes problem der militanten nichtraucher.
"alle erfolgreichen politiker der vergangenheit haben polarisiert: schmidt, brandt, wehner, strauß"
Ich bin mit dieser aufstellung überhaupt nicht einverstanden.
Zunächst einmal hast du die erfolgreichsten politiker, nämlich adenauer und kohl, weggelassen. Schmidt hat keineswegs polarisiert, hat ganz im gegenteil sogar große anziehungskraft auf "bürgerliche" wähler gehabt. Seine größten gegner saßen in der eigenen partei.
Und dass strauß außerhalb bayerns erfolgreich war ist mir neu: Er ist bundesweit mit bomben und granaten gescheitert, und seine wahlergebnisse in bayern sind von stoiber getoppt worden.
Und dass strauß außerhalb bayerns erfolgreich war ist mir neu: Er ist bundesweit mit bomben und granaten gescheitert, und seine wahlergebnisse in bayern sind von stoiber getoppt worden.
...grade weil er polarisiert hat. Ich erinnere mich noch an die "Stoppt Stauß"-Kampagne.
Die SPD im Aufwärtstrend. MacPomm mit einem starken Spitzenkandidaten zeigt, wozu die Sozialdemokraten wieder in der Lage sind.
Wowereits SPD in Berlin wird dies noch viel deutlicher machen.
Ich wiederhole mein Mantra: stellt einen KaKa auf, der in Wahlkämpfen bewiesen hat, dass er auch in widrigen Umständen gewinnen kann.
Ich wiederhole mein Mantra: stellt einen KaKa auf, der in Wahlkämpfen bewiesen hat, dass er auch in widrigen Umständen gewinnen kann.
Wer soll das sein? Gabriel und Steinmeier haben das Gegenteil bewiesen.
Bleibt eigentlich nur Wowi.
Aber den wählt kein vernünftiger Mensch. Der kann nur in Berlin gewinnen.
Natürlich wäre jemand wie Schmidt und Schöder ein ehemaliger Superwahlsieger wünschenswert für die Sozis, aber so einen gibt es nicht. Der einzige der zwar nicht das Charisma, aber wenigstens die inhaltliche Position hat ist Steinbrück.
Natürlich hat er in NRW böse verloren, aber ein Clown wie Wowi oder ein Geräusch- und Geruchloser, wie Scholz, hätte in einem Land wie NRW in der damaligen politischen Situation noch viel schlechter ausgesehen.
Die SPD hat Alternativen: Scholz, Oppermann und auch Wowereit. Er kann auch im Bund gewinnen - davon bin ich überzeugt. Entgegen seines lancierten Images ist er ein harter Arbeiter, der stetig Präsenz zeigt. Jetzt erntet er.
Scholz ist zwar langweilig, hat aber einen guten Wahlkampf gewonnen.
Oppermann wird von der SPD leider zu wenig öffentlich präsentiert.
Steinbrück hingegen hat nichts gewonnen und das ist zu wenig gegen Merkel.
Ununterscheidbarkeit, also ein Unentschieden ist , wie im Boxen,nicht das Ziel, wenn die SPD den Champion ausknocken will.

Der "Clown" hat gut lachen.
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