Präsidentschaftswahl 2020: Summer of Discontent

Beiträge 21 - 30 von 91
  • RE: Kopf im Keller, Kopf im Sand

    Wanli, 25.06.2020 10:28, Antwort auf #20
    #21

    Ein Teil des Anstieges ist sicher auch den höheren Testzahlen geschuldet, nicht aber die enormen Anstiege bei der Krankenhausbelegung.

    Viel dürfte dieser Faktor nicht ausmachen:

    And while some politicians say that increased testing is the cause of increased positive cases, that is not necessarily so, said Michael Osterholm, director of the Center for Infectious Disease Research & Policy at the University of Minnesota.
    "This is not an artifact of just more testing at all," he said.
    ---
    Umfragen suggerieren im Moment ja, Joe könnte eine Chance haben, den Donald in Texas zu schlagen. Noch bin ich da etwas skeptisch - aber wenn es einen Weg gibt, den Traum wahr werden zu lassen, dann beschreitet ihn der Präsident gerade: Während ganz Texas sich Sorgen macht, einfach so tun, als sei alles in Ordnung. Einfach dämlich.

  • RE: Kopf im Keller, Kopf im Sand

    drui (MdPB), 25.06.2020 13:31, Antwort auf #21
    #22

    Umfragen suggerieren im Moment ja, Joe könnte eine Chance haben, den Donald in Texas zu schlagen. Noch bin ich da etwas skeptisch - aber wenn es einen Weg gibt, den Traum wahr werden zu lassen, dann beschreitet ihn der Präsident gerade: Während ganz Texas sich Sorgen macht, einfach so tun, als sei alles in Ordnung. Einfach dämlich.

    Trump könnte das Unmögliche schaffen und Texas herschenken. Warum? Er versagt auf ganzer Linie bei der Epidemie. Extremer Anstieg der Covid19-Zahlen in Texas und Trumps Antwort darauf: Testzentren die Finanzierung entziehen. So verliert man nicht nur die Unterstützung der beiden texanischen GOP-Senatoren, sondern auch die der Texaner, die nicht so gerne für Führer und Vaterland sterben wollen.

    Warum ist er so abgrundtief dämlich? Weil er keine Fehler zugeben kann. Er hat im Februar beschlossen, dass Covid19. eine harmlose Grippe ist, die Demokraten und Chinesen erfunden haben, um ihm politisch zu schaden. Seit über 4 Monaten kann er diesen Irrtum nicht zugeben, selbst wenn es ihm die Präsidentschaft kostet. Er kann noch nicht mal das Thema ignorieren bzw. deligieren, sondern gießt ständig Öl ins Feuer.

    Biden ist völlig irrelevant, weil Trump sich selbst schlägt. Von daher kann man Bidens Kampagne als fast genial bezeichnen:

    - Er mischt sich nicht ein, wenn Trump sich in die Füße schießt, und das macht der täglich.

    - Er setzt gezielte Nadelstiche, ob nun aus dem Keller oder bei wenigen Auftritten, meist dann, wenn er als exakter Contrapunkt zu Trump glänzen kann.

    - Er gibt so gut wie kein Geld aus, was später den Senatskampagnen zu Gute kommt.

    - Er arbeitet im Hintergrund, um die gespaltene Partei zu einen; Trump faulenzt im Vordergrund, um seine zu spalten. Stand aktuell dürften die Dems keine Probeme haben, ihre Leute zur Wahl zu mobilisieren. Bei Trump könnte es anders aussehen. Die Basis wirkt nicht sonderlich glücklich und die Moderaten in der Partei wirken frustriert.

    - Er kappt alle Verbindungen zu ausländischen Regierungen und Politikern, nimmt damit jegliche Luft aus Trumps China-Biden-Kampagne und macht gleichzeitig Druck auf Facebook und Co, ausländische (heißt russische) Einmischungen zu unterbinden.

    - Er überlässt die schmutzigen Bereiche des Wahlkampfes der republikanischen Opposition, va. dem Lincoln-Project, teilweise auch der Presse. Wenn jemand aus der extremen parteipolarisierten Wählerschaft Teile herauslösen kann, dann keine Demokraten, sondern frustrierte Republikaner.

    - Folgen: Keiner redet über Bidens Schwächen, über die innerparteilichen Kämpfe der Demokraten, über die Überalterung und strukturelle Pobleme der Partei. Die Demokraten wirken geeint und vernünftig und legen in Umfragen zu. Biden muss nichts anderes tun als zu moderieren. Das mag sich nach der Wahl rächen, aber so kann man sie gewinnen.

  • RE: Kopf im Keller, Kopf im Sand

    saladin, 25.06.2020 18:19, Antwort auf #22
    #23

    das funktioniert super im moment - wird aber gegen ende des wahlkampfes schwieriger

    und bekanntermassen kommen verärgerte reps in der letzten woche immer zurück in die partei

    ich denke es wird noch enger im laufe des wahlkampfes (5-6% swing) was zwar immer noch einen grossen stimmenvorteil für biden bedeutet aber bei den wahlmännerstimmen eng werden könnte

    auch der derzeit klare wechsel im senat dürft auf der kippe stehen

    ich denke es wird sicht trotzdem für biden ausgehen - aber nicht am wahlabend sondern erst mit den briefwahlstimmen 1-2 wochen nach dem wahltag

    was das für die usa (mit trump) bedeutet möchte ich mir lieber nicht ausmalen

    natürlich könnte die südwelle von covid19 auch zu einem totalen zusammenbruch der trump-basis und nach dem ende der vorwahlen zu einem auseinanderbrechen der gop führen (jeder rettet sich selbst und scheiss auf den präsidenten)

  • RE: Kopf im Keller, Kopf im Sand

    gruener (Luddit), 26.06.2020 01:38, Antwort auf #23
    #24

    ich habe in meinem post nichts anderes gemacht, als zwei vorwahlergebnisse zu zitieren. die ergebnisse waren alles andere als berauschend für biden.

    soweit die fakten. ich sehe da gewisse parallelen zu 2016. die größte parallele ist aber, dass ich als mahner wieder einmal - grob ausgedrückt - "niedergeschrieen" werde. weil biden ist ja ähnlich toll wie einst die clinton. und trump ein dummes arschloch, das von fettnäpfchen zu fettnäpfchen trampelt.

    und auch biden macht vermeintlich alles richtig - ähnliche sprüche wurden hier auch 2016 gekloppt. denn auch clinton hat vermeintlich alles richtig gemacht.

    ich weiß, warnungen und widersprüche anzuführen ist weniger gewünscht.

    (ich könnte weitere parallelen anführen zu parteien, die von der mehrheit ähnlich geliebt werden, lasse das aber, denn dies ist das usa-forum)

    ****

    ich ahne an der stelle schlimmes für unsere prognosen bzgl der wahlen im november.

    eine gute prognose setzt u.a. voraus, dass die handelnden möglichst objektiv und neutral sind. da die meisten hier trump abgrundtief hassen oder verachten, ist dies m.e. nicht mehr gewährleistet.

    es könnte ähnlich blamabel ausgehen wie 2016.

  • Peer Review

    Wanli, 26.06.2020 09:19, Antwort auf #24
    #25

    Er arbeitet im Hintergrund, um die gespaltene Partei zu einen; Trump faulenzt im Vordergrund, um seine zu spalten.

    Besser kann man es wohl nicht auf den Punkt bringen...

    Er überlässt die schmutzigen Bereiche des Wahlkampfes der republikanischen Opposition, va. dem Lincoln-Project, teilweise auch der Presse.

    Ich schaue mittlerweile alle paar Tage mal beim Youtube-Kanal des Lincoln Projects rein - die konservativen Renegaten klöppeln da wirklich extrem brutale Werbespots zusammen. Ich frage mich, wie die Ehe der Conways - sie Sprachrohr des Präsidenten, er einer der Köpfe hinter dem Projekt - das aushält...

    Ein aktueller, gnadenloser Spot zum Corona-Kurs der Regierung:

    https://www.youtube.com/watch?v=vEzfHfLaLG4

    Zur Männlichkeit des Macho-Präsidenten samt Anspielung auf die Grösse des Gemächts des LäPaZ:

    https://www.youtube.com/watch?v=NOI3ycbaCaE

    Sehr effektiv auch der Clip zu Drumpfs Verhältnis zu China:

    https://www.youtube.com/watch?v=wuAHz4i3_x8

    Und die Filmchen gegen Trump-hörige SenatorInnen, die um ihre Wiederwahl bangen müssen, sind ebenfalls extrem aggressiv:

    https://www.youtube.com/watch?v=qJVDe_345oc

    Keiner redet über Bidens Schwächen, über die innerparteilichen Kämpfe der Demokraten, über die Überalterung und strukturelle Pobleme der Partei.

    Noch ist Vorwahlsaison, da sind innerparteiliche Kämpfe doch normal - sogar nötig, um zu verhindern, dass eine Volkspartei den Kontakt zum Wahlvolk verliert. Diese Erneuerung der Partei funktioniert ganz gut, wenn man sich die Wahlergebnisse dieser Woche anschaut, in denen junge KandidatInnen sich mehrfach an die Spitze geboxt haben, besonders augenfällig im Wahlkreis New York 16, wo ein altgedienter Abgeordneter einem jungen Aktivisten weichen musste:

    In New York and Virginia, young, progressive candidates of color swept races against powerful incumbents and in open competitions alike.

    https://www.vox.com/2020/6/24/21301646/progressive-black-candidates-jamaal-bowma n-eliot-engel

    Und eine Ueberalterung ist auch bei der Wählerschaft nicht festzustellen - im jüngsten Poll der NYT führt Biden unter 18-34-Jährigen mit 34 Punkten Vorsprung, unter 35-49-Jährigen sind es 23 Punkte.

    https://www.electoral-vote.com/evp2020/Pres/Maps/Jun25.html#item-1

    ----

    das funktioniert super im moment - wird aber gegen ende des wahlkampfes schwieriger

    und bekanntermassen kommen verärgerte reps in der letzten woche immer zurück in die partei

    Das muss nicht so sein - bei den Wahlen zum Repräsentantenhaus 2018 wurden hier schon ähnliche Erwartungen geäussert und letztlich erhielten die Demokraten 53,4% der Stimmen, die republikanische Konkurrenz nur 44,8%.

    https://en.wikipedia.org/wiki/2018_United_States_House_of_Representatives_electi ons

    Ich würde auch die Formulierung "zurück in die Partei" ein wenig anzweifeln - wir haben (dank der Midterms, aber auch jüngerer Umfragen) ja durchaus Indizien dafür, dass die GOP eben gar nicht mehr die politische Heimat gewisser lange Zeit überwiegend republikanischer Wählergruppen ist - sind die Soccer Moms (in ihrer Mehrheit) überhaupt noch Republikanerinnen oder nicht vielmehr inzwischen Demokratinnen, zumindest solange der Orangene an der Spitze der GOP steht?

    Was könnte den gegenwärtigen Trend denn umkehren? Business as usual wohl kaum, das hatten wir vor den Midterms und die Reaktion einer deutlichen Mehrheit war deutlich ablehnend. Eine grosse Krise? Da gab es mit Corona und den jüngsten Massenprotesten schon zwei Gelegenheiten für die Regierung, das Ruder herumzureissen und mit klugem, empathischem Krisenmanagement verlorenen Boden gutzumachen: Es ist ihr nicht gelungen, diese Krisen haben ihre Inkompetenz vielmehr noch weiter betont und sie hat weiter an Zustimmung verloren. Gibt es wirklich irgendein Indiz dafür, dass Drumpf und seine Lakaien die nächste Krise jetzt plötzlich souverän meistern und damit beim Wahlvolk punkten werden?

    ----

    ich ahne an der stelle schlimmes für unsere prognosen bzgl der wahlen im november.

    eine gute prognose setzt u.a. voraus, dass die handelnden möglichst objektiv und neutral sind. da die meisten hier trump abgrundtief hassen oder verachten, ist dies m.e. nicht mehr gewährleistet.

    Ich verstehe schon Dein Anliegen. Aber ich glaube nicht, dass es nur Hass auf Trump ist, der zu solchen Prognosen einer Wahlniederlage führt: Es gibt eben im Moment auch jede Menge Indizien, die genau darauf hindeuten, und wenige Silberstreifen (aus Sicht der GOP). Immer her mit den Hinweisen darauf, dass der Donald tatsächlich noch ein As im Aermel haben könnte - aber die werden hier dann hoffentlich auch einer harten Peer Review unterzogen, wie sich das gehört.

    Den Verweis auf die Vorwahlergebnisse finde ich persönlich da eben wenig ueberzeugend. Natürlich wünschen sich Teile der Parteibasis einen progressiveren Kurs oder eben auch einen anderen Kandidaten als Biden, und das dokumentieren sie eben bei den Vorwahlen. Daraus zu schliessen, sie würden im November nicht für Biden stimmen, wenn die Alternative halt nicht Sanders, sondern Trump heisst, halte ich aber schlicht nicht für zulässig - wenn ich beim Büfett zwischen einem trockenen Brötchen und Austern wählen kann, nehme ich gern die Meeresfrüchte; wenn beim nächsten Büfett nur trockene Brötchen und getrocknete Kuhfladen im Angebot sind, greife ich aber ohne viel Federlesen zur Backware: Attraktivität ist immer relativ. Auch die Umfrage der NYT (Link siehe oben) legt das ja nahe: Unter Befragten, die sich als "strong liberal" bezeichnen - Bernies Basis also - liegt Biden 83 Punkte vor dem POTUS.

    Ich hab bei unseren Märkten schon öfters auf KandidatInnen gesetzt, die ich persönlich nicht leiden konnte - aber es musste halt irgendein Anzeichen dafür geben, dass die Erfolg haben würden. Ein solches Anzeichen sehe ich mit Blick auf den Donald momentan nicht. Wer das anders sieht, soll das halt schlüssig begründen.

    EDIT

    es könnte ähnlich blamabel ausgehen wie 2016.

    Ja, 2016 war zum Beispiel von meiner Seite kein Ruhmesblatt, eine Wiederholung würde ich gern vermeiden. Aber in Bezug auf die eigenen blinden Flecken muss sich jeder hier mal an die eigene Nase fassen - ich kann mich auch an Prognosen Deinerseits erinnern, die ziemlich schräg waren (Zugewinne für die GOP bei den Midterms 2018, hüstel).

  • RE: Peer Review

    saladin, 26.06.2020 10:04, Antwort auf #25
    #26

    motivation zum wählen muss nicht ausschliesslich für einen kandidaten sein

    inzwischen sagen gleich viele wähler dass sie für trump/biden sind

    aber VIEL VIEL mehr sagen dass sie GEGEN trump sind

    und das gegen jemanden sein ist in einem bipolaren system wie der usa von enormer bedeutung

  • RE: Kopf im Keller, Kopf im Sand

    drui (MdPB), 26.06.2020 10:35, Antwort auf #24
    #27

    ich habe in meinem post nichts anderes gemacht, als zwei vorwahlergebnisse zu zitieren. die ergebnisse waren alles andere als berauschend für biden.

    Ich habe dazu nichts gesagt, weil die Briefwahergebnisse noch nicht gezählt sind/ waren und weil ich noch nichts über die Walbeteiligung weiß. Die war bislang bei allen Primaries erstaunlich positiv für die Dems, und darauf kommt es an. Wie gesagt, Biden ist nicht "so toll wie Clinton", sondern irrelevant, weil diese Wahl eine Bewertung von Trump wird.

    und trump ein dummes arschloch, das von fettnäpfchen zu fettnäpfchen trampelt.

    Ja, dazu stehe ich. Ist auch eher Fakt als Meinung. Ich glaube nicht, dass das meine Prognosefähigkeit beeinträchtigt, ich unterschätze gewöhnlich auch keine anderen rechtsradikalen Politiker oder Parteien.

    ich ahne an der stelle schlimmes für unsere prognosen bzgl der wahlen im november.

    es könnte ähnlich blamabel ausgehen wie 2016.

    So blamabel war die Prognose zumindest beim popular vote nicht, Clinton haben wir sogar unterschätzt, die anderen allerdings deutlich überschätzt:

    Ich gehe auch davon aus, dass es knapper wird als die 10-14% Vorsprung für Biden aktuell in den Umfragen, aber dazu müsste Trump anfangen, irgendeine andere Zielgruppe als seine fremdenfeindlichen Hardcore-Fans zu umwerben und die Coronakrise ernst nehmen. Bislang gibt es dafür keine Anzeichen, und deshalb schließe ich nicht aus, dass es für ihn noch schlimmer wird am Wahltag.

  • Altbeton

    drui (MdPB), 26.06.2020 11:25, Antwort auf #25
    #28

    Diese Erneuerung der Partei funktioniert ganz gut, wenn man sich die Wahlergebnisse dieser Woche anschaut, in denen junge KandidatInnen sich mehrfach an die Spitze geboxt haben, besonders augenfällig im Wahlkreis New York 16, wo ein altgedienter Abgeordneter einem jungen Aktivisten weichen musste:

    Und eine Ueberalterung ist auch bei der Wählerschaft nicht festzustellen - im jüngsten Poll der NYT führt Biden unter 18-34-Jährigen mit 34 Punkten Vorsprung, unter 35-49-Jährigen sind es 23 Punkte.

    Die Erneuerung ereignet sich vielleicht ganz unten, aber welches Personal ist ganz vorne, gut sichtbar für die Wähler?

    Kandidat: Joe Biden, geb. 1942

    Führer des progressiven Flügels: Bernie Sanders, geb. 1941

    House Leader: Nancy Pelosi, geb. 1940

    Dienstälteste US-Senatorin aller Zeiten: Dianne Feinstein, geb. 1933

    Und nun die "jungen Wilden", die in ein paar Jährchen oder Jahrzehntchen die Posten erben könnten:

    Elizabeth Warren, geb. 1949 (Nachfolgerin von Sanders?)

    Chuck Schumer, geb. 1950 (künftiger Senatsführer?)

    Jim Clyburn, geb. 1940 (Nachfolger von Pelosi?)

    Kamela Harris, geb. 1964 (künftige Vize- bzw. Präsidentin?)

    Val Demings, geb. 1957 (künftige Vize- bzw. Präsidentin?)

    So richtig überzeugt bin ich nicht vom demokratischen Jungbrunnen. Was nicht heißt, dass es bei der GOP besser wäre.

  • RE: Kopf im Keller, Kopf im Sand

    Eckhart, 26.06.2020 18:16, Antwort auf #24
    #29

    ich ahne an der stelle schlimmes für unsere prognosen bzgl der wahlen im november.

    Kommt ja auch auf die Fragestellungen bzw. die Märkte an.
    Das letzte Mal war Clinton sogar noch besser als prognostiziert und hat trotzdem verloren.
    Und gleichzeitig tut Gruener so, als ob alle Clinton in den HImmel prognostiziert hätten.

    Dirket zur Präsidentschaftswahl sind ja mindestens 3 Märkte denkbar:
    1. Landesergebnis in % von Trump, Biden, Unabhängige
    2. Wer gewinnt Trump oder Biden
    3. Wahlmänner-Markt

    Natürlich könnte man auch noch die Sieger in Einzelstaaten tippen.
    Und den Kongress gibts ja auch noch.

    Tatsächlich ist es natürlich möglich, das Trump wieder gewinnt. Ist ja noch eine Weile hin. Und wer weiß welche Kriege innen oder aussen er noch anzettelt, um Wahlvolk hinter sich zu scharen oder was auch immer. Und er könnte ja auch mit 6 oder 8 % minus zu Biden, wieder die Wahlmänner gewinnen.
    Damit wäre aber eine Landesprognose mit Biden vorne nicht "schlimm" sondern eben richtig.

    Wann werden die Märkte aufgesetzt?

  • RE: Kopf im Keller, Kopf im Sand

    SeppH, 26.06.2020 23:13, Antwort auf #29
    #30
    Und wer weiß welche Kriege innen oder aussen er noch anzettelt, um Wahlvolk hinter sich zu scharen oder was auch immer.

    Überlegen wir: Schorsch Busch war in Afghanisten und im Irak, der Maximalpigmentierte war in Libyen und hat mit Drohnen hantiert... Welche kriegerischen Handlungen sind dir von Mr. Orange bekannt? Die zwei Einzelschläge in Syrien, die die westliche Mainstreampresse sogar begrüßt hat? Aber stimmt, vielleicht fängt er ja nach der Wiederwahl an, plötzlich mit dem Atomkoffer herumzuspielen.

    Ich bin schon sehr gespannt drauf, wie die Presse die von Sleepy Joe ab 2021 angezettelten Kriege rechtfertigen wird.

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