Präsidentschaftswahl 2020: Summer of Discontent

Beiträge 11 - 20 von 91
  • RE: covid 19 und trump

    saladin, 20.06.2020 22:24, Antwort auf #10
    #11

    6 personen vom team trump das die heutige veranstaltung vorbereitete ist positiv auf covid 19 getestet worden

  • RE: tulsa und trump

    saladin, 21.06.2020 02:14, Antwort auf #11
    #12

    big big big crowds...not so much

    outdoor (planed overcrowd area) wurde gestrichen (dabei gab es so einen schönen low altitude überflug von airforce one)

    outdoor-bühnen auftritte von pence und trump gestrichen

    und trotzdem sind die oberen ränge in der halle eher leer

    bildersprache: bevor die rede von trump losgeht bauen sie draussen schon die nicht mehr gebrauchte bühne ab - und auftritt von trump geht los

    split screen wäre noch besser ;-)))

    https://www.youtube.com/watch?v=THmEyiBhbRM

    SO SAD

    armer trump ;.)))

    p.s.:nur 200 gegenprotester...da wäre spgar strache oder die afd beleidigt

  • RE: tulsa und trump

    saladin, 21.06.2020 02:17, Antwort auf #12
    #13

    und die grösste beleidigung?   trump kommt rein/beginnt rede und cnn international schaltet in die werbung :-)))

  • RE: tulsa und trump

    Wanli, 21.06.2020 09:43, Antwort auf #13
    #14

    Tja, vielleicht hätte man Anfang der Woche nicht prahlen sollen, mehr als eine Million Menschen hätten Tickets haben wollen, wenn man am Ende dann eine Halle mit 19.000 Plätzen nicht gefüllt bekommt. Selbst im rubinroten Oklahoma scheint man das Coronavirus deutlich ernster zu nehmen als der Donald.

    For a man who loves peddling superlatives, this was the worst measure of his oh-so-sad popularity. The lowest point in electoral incompetence. The saddest campaign fiasco.

    The event in Oklahoma was literally unbelievable if you believe that the Trump campaign is competent, and that Trump himself is actually popular.

    https://www.theguardian.com/commentisfree/2020/jun/20/donald-trump-tulsa-rally-c rowd-empty-seats

    Ich habe mir nur gut zehn Minuten angeschaut, den Teil, in dem Drumpf (ausführlich) erklärt, er sei körperlich fit, könne auch mit einer Hand ein Glas Wasser zum Mund führen; als er dies dann demonstriert, jubelt die Menge.

    https://www.youtube.com/watch?v=lcU74YFJCoI

    FOX erklärte die Passage zum Geniestreich (siehe das Video zum verlinkten Artikel).

    https://www.foxnews.com/politics/trump-rally-oklahoma

    Und ich muss einräumen, dass der Orangene natürlich ein ganz amüsanter Entertainer ist. Nach zehn Minuten einer Bidenrede wäre ich vermutlich schon eingeschlafen. Aber ob wirklich genügend Leute so scharf auf eine weitere Staffel seiner Show sind? Die Teilnehmerzahlen der Veranstaltung - von aktuellen Umfragezahlen ganz zu schweigen - lassen daran schon zweifeln.

    https://www.dailykos.com/stories/2020/6/20/1954716/-Trump-s-worst-nightmare-come s-true-humiliated-with-a-partially-empty-arena-for-comeback-speech

  • RE: tulsa und trump

    drui (MdPB), 21.06.2020 10:16, Antwort auf #14
    #15

    Der Guardian schreibt, dass Hunderttausende Trumpgegner im Teenageralter sich angemeldet haben, um dann nicht teilzunehmen, darunter "sogar viele Fans koreanischer Popmusik". Den meme "kpop" kannten sie wohl noch nicht. Diverse Denunziationsapps US-amerikanischer Polizeibehörden wurde mit kpop geflutet. KPOP ist die finnische Version von ACAP.

  • RE: tulsa und trump

    Wanli, 21.06.2020 11:09, Antwort auf #15
    #16

    Die allermeisten der K-Pop-Witzbolde sind wohl tatsächlich zunächst mal Fans koreanischer Popmusik; diese erstaunlich fanatische Community (eine Bekannte von mir gehört auch dazu) scheint sich mit Haut und Haaren Black Lives Matter verschrieben zu haben.

    https://www.latimes.com/entertainment-arts/music/story/2020-06-03/k-pop-fans-bla ck-lives-matter
    ---

    Was beim gestrigen Auftritt auch auffiel: Der Donald scheint einfach keine Wahlkampfbotschaft für den November in der Tasche zu haben. Die Medien sind garstig, Biden der halbtote Steigbügelhalter der radikalen Linken - ok, aber worauf können sich die Amerikaner denn freuen in einer (potenziellen) zweiten Amtszeit Trumps?

    It wasn’t until the final minutes of the speech that he advanced any specific policy goals or overarching vision for what he would do with a second term in office. Appearing to read his list of priorities from his prepared remarks, Trump promised to protect Medicare and social security for seniors,

    Gut, vor einem Angriff der Demokraten auf den Sozialstaat werden sich die wenigsten fürchten.

    appoint more conservative judges,

    Das einzig gute Argument - aber halt vor allem interessant für konservative Glaubenskämpfer, nicht für Joe Sixpack.

    finish building the border wall,

    Yea, sure.

    work with Republicans in Congress on immigration reform,

    Wie soll die aussehen und warum hat man es nicht mal geschafft, DACA zu beenden? Im uebrigen auch ein Punkt, der eher die Hardliner interessiert, die sowieso an Bord sind.

    and become the first country to land on Mars.

    Ob es das ist, was die Mehrheit der Amis sich ersehnt?

    https://time.com/5856614/trump-campaign-election-tulsa-rally/

    EDIT

    Eine gute Gelegenheit, zum ersten Mal K-Pop zu hören - die Band BTS hat sich im Zusammenhang mit BLM ja besondere Meriten erworben. Aber musikalisch ist das wirklich grausam...

    https://www.youtube.com/watch?v=MBdVXkSdhwU

    Was den Demokraten gewogene Künstler angeht, bleibe ich da lieber Traditionalist.

    https://www.youtube.com/watch?v=-x8zBzxCwsM

  • Homme de lettres

    Wanli, 21.06.2020 12:03, Antwort auf #16
    #17

    Das Bild, das Drumpf auf den Punkt bringt: Vor der Halle verkauft man Bücher, in denen seine Tweets abgedruckt sind.

    https://twitter.com/oliverlaughland/status/1274387267990065153/photo/3

  • Koffer packen und am besten den Keller nie mehr verlassen

    gruener (Luddit), 25.06.2020 02:06, Antwort auf #17
    #18

    ein einziger kandidat noch bei den dems. und was bekommt der?

    im staate new york : etwa 67 % der stimmen

    in kentucky: etwa 57 % der stimmen

    ******

    das bewegt sich eindeutig auf dem niveau von hillary clinton im jahre 2016 - damals jedoch bei einem gegenkandidaten.

    da dürften im november einmal mehr zu viele demokraten den urnen fernbleiben.

  • Kopf im Keller, Kopf im Sand

    Wanli, 25.06.2020 08:29, Antwort auf #18
    #19

    Wie so oft verzerrt Dir die Abneigung gegen Biden den Blick. Die New York Times hatte kürzlich mal wieder sehr interessante Umfragezahlen. Aufsehen erregten natürlich vor allem die Zahlen zur Sonntagsfrage: 14 Punkte Vorsprung für Biden.

    https://www.realclearpolitics.com/epolls/2020/president/us/general_election_trum p_vs_biden-6247.html

    Das Kleingedruckte ist aber auch interessant; man fragte nämlich auch, ob die Kontaktierten einen der beiden Kandidaten SEHR positiv oder negativ sehen. 27% der Befragten sahen Drumpf SEHR positiv, bei Biden waren es 26% - für beide keine tollen Zahlen.

    SEHR negativ sahen Biden 27%, den POTUS dagegen 50%. Nur ein Viertel der Bevölkerung liebt Biden, aber hassen tut ihn auch nur ein Viertel. Der Amtsinhaber dagegen ist der Hälfte des Wahlvolks verhasst. So verliert man Wahlen.

    https://www.theweek.com/speedreads/921825/poll-50-percent-voters-really-hate-tru mp-only-27-percent-really-hate-biden

    Und Biden macht im Moment halt kaum Fehler. Seine Medienauftritte absolviert er meist ohne Patzer; die Grabrede von George Floyd war mMn wirklich gut - der Donald hätte eine solche Ansprache nie im Leben halten können. Der hat bekanntlich selbst bei der Beerdigung seines Vaters kaum über diesen gesprochen, sondern vor allem darüber, wie geil der Sohn doch sei.

    https://www.youtube.com/watch?v=biDxiCxwxf8

    Biden’s isn’t just hiding out. He is doing some things. He has delivered speeches, given interviews, and met with protesters. These forums have tended to display his more attractive qualities, especially his empathy. Only one of them (his Breakfast Club interview) yielded a major gaffe. [...]

    Biden has managed to communicate a coherent campaign theme. This is often a challenge for Democrats, who usually want to change a whole bunch of policies (health care! environment! progressive taxation!) that resist a simple unifying slogan. But Biden has been able to carry forward the message he used to start his campaign, which he built around Trump’s shocking embrace of racist supporters at Charlottesville, into a promise of healing racist divisions.

    https://politicalwire.com/2020/06/24/maybe-biden-is-running-a-good-campaign/

    Drumpf dagegen ist völlig von der Rolle. Um mal einen republikanischen Senator zu zitieren:

    “I think right now obviously Trump has a problem with the middle of the electorate, with independents, and they’re the people who are going to decide a national election,” Senate Majority Whip John Thune (R-S.D.) said Wednesday.

    “I think he can win those back, but it will probably require not only a message that deals with substance and policy, but I think a message that conveys a perhaps different tone,” he added.

    Asked if the polling showing Trump well behind Biden is a wake-up call, Thune said it’s a “message” the White House needs to change its strategy.

    https://thehill.com/homenews/senate/504440-gop-trump-needs-a-new-plan

    Die Zahl der erfassten Neuinfektionen mit dem Coronavirus brach in den USA gestern den bisherigen Rekord.

    https://politicalwire.com/2020/06/24/u-s-coronavirus-cases-hit-new-daily-high/

    Währenddessen spricht der POTUS in Phoenix von einer grossartigen Erfolgsgeschichte und kündigt diese Woche an, weniger testen zu wollen, dann würden auch die Zahlen weniger negativ wirken. In Texas und einigen anderen Staaten werden demnächst schon von der Bundesregierung betriebene Teststationen dicht gemacht.

    https://www.spiegel.de/politik/ausland/corona-republikanische-senatoren-weisen-t rumps-plaene-fuer-weniger-tests-zurueck-a-362d6cd3-9b05-4c66-9678-545b00b2690a

    Dieser Präsident hat weder in seinem Wahlkampf noch bei der Bekämpfung des Coronavirus noch im Umgang mit Polizeigewalt eine irgendwie überzeugende Strategie. Und das deutet nicht auf einen Wahlsieg im November hin, so sehr gruener sich den auch wünschen mag.

    EDIT

    Jonathan Bernstein fasst das zentrale Versprechen des Biden-Wahlkampfes sehr klar zusammen:

    Everyone knows Biden will commit far more gaffes than most presidents, but he won’t find demeaning nicknames for Republican House and Senate leaders, or spend most days watching cable news, or hire unqualified relatives for key White House staff positions.

    In other words, he’s promising to be a normal president who takes a “duty to care” seriously, and to be a pretty liberal leader on policy. If he wins, that’s probably what we’ll get.

    https://www.bloombergquint.com/opinion/biden-s-speech-on-race-shows-how-he-will- govern

  • RE: Kopf im Keller, Kopf im Sand

    Eckhart, 25.06.2020 10:04, Antwort auf #19
    #20

    https://news.bloomberglaw.com/coronavirus/houston-area-intensive-care-units-are- at-97-of-capacity-city
    Houston-Area Intensive Care Units Are at 97% of Capacity

    Und die Anstiege sind enorm, nicht nur in Texas. Da wird jetzt bald sortiert, wer noch behandelt wird, und wer nicht, selbst wenn er/sie eine Versicherung hat.....

    xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

    Ein Teil des Anstieges ist sicher auch den höheren Testzahlen geschuldet, nicht aber die enormen Anstiege bei der Krankenhausbelegung. Jetzt wird sich zeigen, wie viel besser die Behandlungsoptionen mittlerweile sind, denn es gibt ja durchaus Erkenntnisse der letzten 3 MOnate.

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