15. Bundesversammlung zur Wahl des Bundespräsidenten

posts 381 - 390 by 422
  • Wulff in Klinik / Klarsfeld will antreten

    carokann, 22.02.2012 18:28, Reply to #380
  • RE: Wulff in Klinik / Klarsfeld will antreten

    Buckley, 22.02.2012 22:37, Reply to #381

    Was verdammt ist an Nierensteinen interessant? Und hat was mit Schlag auf Schlag zu tun? Drehst Du langsam ab und postest hier jeden belanglosen Mist?

    Hey Caro, ne heisse Info für Dich, Wulffs Kanarienvogel soll heute abend nur 10 min. anstatt sonst ne Viertelstunde geträllert haben. Das Ende naht.

  • RE: Wulff in Klinik / Klarsfeld will antreten

    carokann, 23.02.2012 00:25, Reply to #382
  • Gauck und sein Holocaust-Zitat

    carokann, 23.02.2012 00:39, Reply to #383

    http://taz.de/Kommentar-Gauck/!88277/

    Ich hatte den Vortrag bereits oben verlinkt, weil ich mir beim lesen dachte, dass hier Klärungsbedarf besteht.

    http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/downloads/Stiftungsvortrag_Gauck_ fuer_Internet.pdf

    Das kritische Gauck-Zitat lautet:

    "Unübersehbar gibt es eine Tendenz der Entweltlichung des Holocausts. Das geschieht dann, wenn das Geschehen des deutschen Judenmordes in eine Einzigartigkeit überhöht wird, die letztlich dem Verstehen und der Analyse entzogen ist. Offensichtlich suchen bestimmte Milieus postreligiöser Gesellschaften nach der Dimension der Absolutheit, nach dem Element des Erschauerns vor dem Unsagbaren. Da dem Nichtreligiösen das Summum Bonum – Gott – fehlt, tritt an dessen Stelle das absolute Böse, das den Betrachter erschauern lässt.

    Das ist paradoxerweise ein psychischer Gewinn, der zudem noch einen weiteren Vorteil hat: Wer das Koordinatensystem religiöser Sinngebung verloren hat und unter einer gewissen Orientierungslosigkeit der Moderne litt, der gewann mit der Orientierung auf den Holocaust so etwas wie einen negativen Tiefpunkt (…) Würde der Holocaust aber in einer unheiligen Sakralität auf eine quasireligiöse Ebene entschwinden, wäre er vom Betrachter nur noch zu verdammen und zu verfluchen, nicht aber zu analysieren, zu erkennen und zu beschreiben. Wir würden nicht begreifen."

  • RE: Gauck und sein Holocaust-Zitat

    Wanli, 23.02.2012 00:54, Reply to #384

    Carokann, ich weiß ja, dass Du's mit dem selbstständigen Formulieren nicht so hast, aber wie verstehst Du dieses Zitat und findest Du es skandalös - und wenn ja, warum? Und vielleicht als Antwort ausnahmsweise mal keine Zitaten-Kaskade, sondern ein eigener, differenziert ausgedrückter Gedanke?

    Alternativ fotografier Dich halt mit hochgehaltenem Schuh vor nem Gauck-Bild. Undecided

  • RE: Gauck und sein Holocaust-Zitat

    carokann, 23.02.2012 07:55, Reply to #385

    Sorry wanli, aber da ich mein Urteil über Herrn Gauck erst fälle, wenn er im Amt ist - no comment.

    Gespannt bin ich auf Gauck in Polen und in Israel.

    Kleiner Spott am Rande für dich:

    Reagan, Thatcher, Gauck... ;-)

    Du hast es ja mit Monoschallplatten vom Label Freedom.

  • Ein Prediger

    drui, 23.02.2012 09:15, Reply to #386

    Da gibt es wohl nicht so viel zu interpretieren. Gauck ist ein geübter Prediger (jemand sprach vom Zonenpfaffen) und die sprechen viel und lange und immer irgendwie geheimnisvoll, damit Menschen (wie Wanli?) ins Grübeln kommen, was sie in der wirren Wortwahl und gruseligen Grammatik wohl gemeint haben könnten. So mögen die meisten strittigen Ergüsse und aus dem Zusammenhang (wenn der noch rekonstruiert werden kann) gerissenen Zitate auch das Produkt von zielloser Geschwätzigkeit sein und sollten nicht überinterpretiert werden. Aber brauchen wir dafür ein höchstes Staatsamt? Haben wir nicht genug Kirchen? Ich würde daraus jedenfalls keinen allzu festen politischen Standpunkt Gaucks ableiten, der hört sich einfach gerne reden und zeigt dabei die Flexibilität eines professionellen Debatierclubmitglieds.

    Georg Schramm möchte kein Kandidat sein und stattdessen lieber das Amt abschaffen:

    "In der lebhaften Diskussion seiner möglichen Kandidatur im Internet sehe er nicht nur eine Bestätigung seiner Arbeit, sondern auch eine neue Qualität und Dynamik der gesellschaftpolitischen Diskussion jenseits der herkömmlichen Medien, die ihn überrrascht und beeindruckt habe. Diese neue Kraft gelte es zu stärken. In einer Kandidatur sehe Schramm aber keine Möglichkeit, dem Missbrauch des Präsidentenamtes durch die etablierten Parteien entgegentreten zu können. Vielmehr solle man versuchen, das Amt des Bundespräsidenten dem Zugriff der Parteien zu entziehen: Entweder durch Abschaffung oder durch Direktwahl - letzteres auf die Gefahr hin, dass die Besetzung von Schloss Bellevue dann offen von Kai Diekmann und Friede Springer entschieden werde. In diesem Fall könne dann neu über seine Kandidatur diskutiert werden."

    http://www.heise.de/tp/blogs/6/151479

  • das beredte schweigen des carokann

    ronnieos, 23.02.2012 10:29, Reply to #386

    Sorry wanli, aber da ich mein Urteil über Herrn Gauck erst fälle, wenn er im Amt ist - no comment.

    Du äusserst dich permanent zu Gauck -

    (1) durch die Auswahl der Zitate (links)  - und dabei vor allem dadurch, was du am verlinkten Beiträgen hervorhebst  

    (2) durch die Auswahl der Titel zu den Beiträgen  (sic!)

    aber natürlich hast du kein Urteil gefállt .... und nix zu Gauck gesagt -  NÖÖÖ

  • RE: Gauck und sein Holocaust-Zitat

    Wanli, 23.02.2012 13:09, Reply to #386
    Reagan, Thatcher, Gauck... ;-)

    Du hast es ja mit Monoschallplatten vom Label Freedom.

    Och, mein Lieblingspräsident unter denen, die ich im Amt erleben durfte, ist eindeutig Johannes Rau; wär ich ein paar Jahrzehnte älter, dann fiele meine Wahl wohl auf Heinemann. Zufrieden?

  • Lieblings Präsi

    ronnieos, 23.02.2012 14:39, Reply to #389

    Och, mein Lieblingspräsident unter denen, die ich im Amt erleben durfte, ist eindeutig Johannes Rau; wär ich ein paar Jahrzehnte älter, dann fiele meine Wahl wohl auf Heinemann. Zufrieden?

    Oh begnadete Jugend!

    ich durfte schon zu Lübckes Amtszeit lachen. [Es gab eine bekannte oder berüchtigte Langspielplatte mit den besten Reden von Lübcke ... wer versteht heute noch, dass mann zwischen 33 und 45 umschalten musste  ..., die nirgends offiziell zu kaufen war, aber der Party-Hit schlechthin.. --- ach da fällt mir auf, auch er hatte Probleme mit Hannover - das musste man ihm soufflieren ..]  

    Heinemann war ein exzellenter Prásident. Aber er konnte mit manchen Ansprachen und dürren spróden Worten und einer eigenen Form des Humors auch Zuhörer verwirren.  All das Zeremoniell war ihm zutiefst zuwider. Zurecht zwar, aber es hilft manchmal, Gäste nicht vor den Kopf zu stossen.

    Politisch über alle Zweifel erhaben,  korrekt, geradlinig, an der Grenze zur Sturheit. Genau der richtige Prásident, nach 10 Jahren Stillstand, die Brandt"sche Entspannungs-/Ostpolitik zu begleiten, wichtig für den Kontakt mit den "Ausgegrenzten" in der Apo-Zeit bis hin zum unaufgeregten Umgang mit de RAF ... sein Image als "Bürgerpräsident" wird eh überall zitiert.  (Aber manchmal falsch verstanden - es war keine Bürgernähe im Sinne eines wanderten Carstens oder eine Gelbe-Wagen-Sängers - sondern im Sinne eines Anwaltes für Bürgerrechte. Man kann spekulieren, dass er heute mit Forderungen nach direktet Demokratie sympathiesieren würde - und einige .. nur einige ... Ideen der Freibeuter gut heissen würde.)  

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Märkte und Wahltermine im
März 2012

Im laufenden Monat finden folgende Wahlen und Abstimmungen statt – zu allen Terminen sind eigene Märkte aufgesetzt worden:

  • 06.03. Super Tuesday in den USA
  • 06.03. GOP-Vorwahlen in Ohio
  • 06.03. GOP-Vorwahlen in Virginia
  • 10.03. Parlamentswahl in der Slowakei
  • 11.03. kantonale Wahlen in der Schweiz: Schwyz, St. Gallen, Uri, Waadt
  • 11.03. Volksabstimmung in der Schweiz
  • 13.03. GOP-Vorwahlen in Mississippi
  • 17.03. GOP-Vorwahlen in Missouri
  • 18.03. Bundespräsidentenwahl
  • 20.03. GOP-Vorwahlen in Illinois
  • 24.03. GOP-Vorwahlen in Louisiana
  • 25.03. Landtagswahl im Saarland

neue / kommende Märkte

  • Gemeinderatswahl in Innsbruck
  • Bürgermeisterwahl in Innsbruck
  • Landtagswahl in Schleswig-Holstein
  • Parlamentswahl in Griechenland
  • Parlamentswahl in Frankreich
  • Präsidentschaftswahl in Frankreich
  • kantonale Wahlen in der Schweiz: Thurgau
  • deutscher Fußballmeister
  • Euro 2012

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