Wohl ein ganz guter Überblick über die momentan gehandelten Namen:
Wer hat welche Interessen? Wer hat welche Chancen? Ein Überblick.
Peer Steinbrück: Geradezu pikiert gab sich der frühere Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, wenn Parteifreunde zuletzt seinen Namen für Höheres ins Spiel brachten - egal ob für europäische Spitzenposten oder die Kanzlerkandidatur. Insofern war es überraschend, als sich Steinbrück am Wochenende in Sachen K-Frage kurzerhand selbst vorschlug. Auch seine Freunde in der Partei rätseln seitdem, was den 63-Jährigen dazu bewegte. Dass er sich einfach verplapperte, ist angesichts seiner politischen Erfahrung unwahrscheinlich. Eher dürfte es sich um eine Art Testballon gehandelt haben, um die parteiinterne Stimmung ihm gegenüber auszuloten.
Der im Volk populäre Steinbrück, so viel ist klar, würde auch im bürgerlichen Lager wildern. Zudem hätte er nichts zu verlieren. Dennoch wäre es äußerst überraschend, wenn sich die SPD 2013 hinter ihm sammeln würde. Beim linken Flügel ist er eine Reizfigur, programmatisch haben sich die Genossen nicht unwesentlich vom Ober-Pragmatiker entfernt. Seine Kandidatur dürfte alte Wunden aufreißen - sogar bei den Grünen, die mit ihm in Nordrhein-Westfalen nicht nur gute Erfahrungen gemacht haben. Chancen hätte Steinbrück wohl nur dann, wenn sich wirklich niemand anders in der SPD findet.
Sigmar Gabriel: Der SPD-Chef galt lange als natürlicher Kanzlerkandidat. Damit ist es vorbei. Dass die Partei seit Monaten auf der Stelle tritt, wird nicht zuletzt ihm angelastet. Durch die Causa Sarrazin hat seine Autorität Schaden genommen, anders ist jedenfalls nicht zu erklären, dass die Partei ihm in Sachen Migrantenquote zuletzt nur äußerst widerwillig folgte.
Gabriels Problem in Sachen Kanzlerkandidatur ist, dass ihm der Ruf vorauseilt, sie unbedingt ergattern zu wollen. Wohl auch um diesem Ruf entgegenzuwirken, erklärte er jüngst gleich alle Ministerpräsidenten der SPD zu potentiellen Merkel-Herausforderern. Gabriel, so viel ist klar, würde sich sicher nicht wehren, für die SPD ins Rennen zu gehen. Er wird es am Ende machen müssen, sollte sich niemand anders finden. Aber eine Kandidatur ist für den beim Wähler nicht übermäßig beliebten Niedersachsen durchaus riskant. Verlöre er, stünde wohl seine Karriere, mindestens aber sein Parteivorsitz auf der Kippe.
Tatsächlich wäre aus seiner Sicht ein Verzicht auf eine Kandidatur 2013 daher nicht unklug. Ließe Gabriel jemand anders freiwillig den Vortritt, wäre das seinem Ansehen in und außerhalb der Partei wohl durchaus förderlich. Zudem hat er mit 51 Jahren noch ein bisschen Zeit.
Frank-Walter Steinmeier: Selbst manche seiner Gegner sagen, er würde einen guten Kanzler abgeben. Doch um das zu beweisen, müsste Steinmeier, 55, erstmal gewählt werden - und genau darin liegt wohl sein Problem: Der Ex-Außenminister ist nicht wirklich ein geborener Kanzlerkandidat. Das hat Steinmeier 2009 bei der Bundestagswahl unter Beweis gestellt. 23 Prozent holte er damals für die SPD als Frontmann - ein Debakel. Zudem verbinden Steinmeier viele Sozialdemokraten immer noch mit der ungeliebten Großen Koalition unter Merkel. Auch das schadet seinen Ambitionen in der SPD.
Was für Steinmeier spricht: Die Deutschen sehen ihn - das zeigen Umfragen seit Monaten - als beliebtesten Sozialdemokraten. Und sollte das bis Anfang 2013 so bleiben und die SPD in den Umfragen knapp vor den Grünen liegen, könnte Steinmeier abermals das Duell mit Merkel wagen. Nur dann - denn in ein aussichtsloses Rennen würde er sich wohl nicht begeben. Steinmeier scheint seine Entscheidung von den Aussichten abhängig machen zu wollen, jedenfalls hat er eine erneute Kanzlekandidatur bisher nicht ausgeschlossen.
Klaus Wowereit: Im Moment ist der 57-Jährige keine Option für die Kanzlerkandidatur 2013. Weil viele Genossen ihn für unkonstruktiv halten, hat er stark an innerparteilichem Gewicht eingebüßt. Bundespolitisch tritt er kaum noch in Erscheinung, was allerdings einen anderen Grund hat: Er muss in Berlin zusehen, dass ihm Grünen-Herausfordererin Renate Künast im Herbst nicht das Rote Rathaus stiehlt. Ausgeschlossen ist das nicht, sieht es doch nach einem engen Rennen für den Regierenden Bürgermeister aus.
Doch klar ist auch: Sollte Wowereit nach der Abgeordnetenhaus-Wahl ein ordentliches Ergebnis von über 30 Prozent holen und weiter regieren dürfen, dürfte er wohl wieder als Merkel-Herausforderer gehandelt werden. Die Parteilinke braucht ihn, sie hat sonst niemanden. Die Kanzlerkandidatur 2013 wäre wohl seine letzte Chance, außerhalb der Berliner Landespolitik etwas zu erreichen.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,762815,00.html
Chancen hätte Steinbrück wohl nur dann, wenn sich wirklich niemand anders in der SPD findet.
Köstlich!
Code: den kann niemand leiden, diesen K...brocken
Gerade im Brennpunkt hat Steinbrück mal wieder den Naseweis und Besserwisser gegeben.
Wowereit hält im Bund die Klappe, weil er derzeit das macht, was man von ihm erwartet, eine Wahl zu gewinnen.
Das Wowereit ein Linker ist, ist ein Mythos, frag mal die Berliner für wie links sie ihn halten.
Lächerlich! Der Mann ist der beste Wahlkämpfer der SPD, deshalb schiebt man ihn in die Ecke.
Ackern,ackern,ackern det macht er:
Ob bei der Feuerwehr
http://www.youtube.com/watch?v=t5Kbcw_OTkA
oder beim 30-jährigen Jubiläum einer Currybude
Der Geschäftsführer des FC Augsburg hat heute morgen, im Morgenmagazin gesagt."Wer arm ist muß fleißig sein".
Der Moderator hat sofort assoziiert, da gibt es in Berlin eine andere Formulierung zum arm sein.
Ob Wowereit links ist oder nicht ist mir und den meißten anderen Bürgern in diesem Land völlig egal. Weil er ein Hallodri ist, ein Liebhaber des verantwortungslosen Geschwätzes.
Ich bin kein Freund der SPD aber ich will eine andere Regierung, weil Frau Merkel ebenfalls kein Verantwortungsbewußtsein hat sondern eine nur am Machteerwerb orientierte Beliebigkeit.
Wowereit als SPD-Kandidat vermindert die Chance auf eine Ablösung dieser desastösen, eine Regierung gebende, schlechte Schauspieltruppe.
Allso bleib mir weg mit diesem Kandidaten solage die SPD noch eine bedeutende Rolle in unserer Gesllschaft spielt.
Schon klar, Sorros!

Du bist also für Steinbrück als KaKa?
"Bedeutende Rolle", werde ich mir notieren.
http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article1640901/So-feierten-die-Fans-Babbel s-Aufsteiger.html
Du siehst - du musst dich im Forum auf einen mehr Frontenkrieg einstellen Bei deinen links zu panzerbrechenden Waffen aber kein Problem.
Man sollte nur Kriege führen, die man gewinnen kann. Das ich Wowereit so schätze ist eine von den zahllosen spinereien von unserem Kollegen wanli, der ein grosser "Freund" der deutschen Sozialdemokratie, Ronald Reagans und dessen Reinkarnation im Minisalamiformat Huckabee ist.
Nieder mit Steinbrück! Huch
Wowereit als SPD-Kandidat vermindert die Chance auf eine Ablösung dieser desastösen, eine Regierung gebende, schlechte Schauspieltruppe.
Allso bleib mir weg mit diesem Kandidaten solage die SPD noch eine bedeutende Rolle in unserer Gesllschaft spielt.
Der Berliner Kandidat ist bundesweit nicht vermittelbar, da beisst die Maus keinen Faden ab. Die SPD-Linke hat keine klugen Köpfe. Vielleicht merkt sie's trotzdem und zaubert vielleicht eine Frau als Kandidatin aus dem Hut. Aber Steinbrück ist aus heutiger Sicht wählerwirksamer. Wenn die SPD-Linke klüger ist, als ich vermute, macht sie auch bei einem Kandidaten Steinbrück mit, wenn Nahles u.a. im Gegenzug wichtige Ämter erhalten können.
Ja, die SPD spielt eine bedeutende Rolle in unserer Gesellschaft, leider wird das seit Schröder nicht mehr über Konzepte deutlich. Heute scheint es mir v.a. an Qualifikation in dieser Partei zu mangeln. Steinbrück kann immerhin gut Schach spielen.
Stimmt.
http://www.chessbase.de/nachrichten.asp?newsid=4131
Partie zum nachspielen. Wer mag kann seine Leistung mit der Napoleons vergleichen. Als Schachspieler Na ja!
http://www.chessbase.de/2005/steinbrueckkramnik/steinbrueckkramnik.htm
http://www.log-in-verlag.de/service/2004/Schachautomat.pdf
Das besticht mich aber auch nicht.
Mir als Trader ist es eigentlich egal welcher der läppischen sogenannten Flügel mehr flattert oder das flattern kriegt.
Ich halte ihn für einen jämmerlichen Kandidaten, der die Partei nicht aus ihrem Dauertief holen kann.
Wehner hatte nach 82 der Partei mal jahrzehntelange Opposition versprochen. Darauf läuft es wieder hinaus.
Niemand will die in den Schröderjahren ausgebrannten alten Männer noch.
Wenn es nach mir geht sage ich meinem Schachfreund Steinbrück:
Freue dich an deinem Hobby!
Ja genau, als Trader ist uns das egal. wir wollen Potential sehen. Jmd. hat es hier doch schon gesagt: Steinbrück war 2005 weder sehr bekannt, noch sehr beliebt und versuchte sich durch seinen Kramnik-Fight zu profilieren. Außerdem stand die Abrechnung mit Schröder (und Müntefering, was anschließend gerne übersehen wurde) in NRW bei den Stammwählern der SPD an usw. usf. . Also ein WTA wäre jetzt gut. Danke für den Link zu ChessBase.
Steinbrück gegen Kramnik
07.03.2005 - In der Vergangenheit haben sich eine Reihe von Politikern im Umgang mit den Figuren des Schachbretts geübt. Napoleon, Benjamin Franklin, der sogar ein Schachbuch veröffentlichte, Lenin oder Che Guevara gehören zu den prominenten Anhängern. In Deutschland ist Innenminister Otto Schily ranghöchster Mentor. Sein Parteifreund Peer Steinbrück, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, hat sich am vergangenen Samstag ebenfalls nachdrücklich in diese Tradition eingereiht. Als Auftaktgegner für seine "Schachkarriere" wählte er Weltmeister Kramnik. Man wächst ja bekanntlich mit seinen Aufgaben. Die Partie gegen Kramnik musste Steinbrück zwar nach langem Widerstand aufgeben, aber schlecht sah der MP dabei nicht aus. Die Begegnung sorgte für große Resonanz in der Presse. Am 22.Mai tritt Steinbrück zu Wahl in NRW an. Wer Kramnik lange widerstand, wird wohl auch Rüttgers aushalten.
Mein Güte, ist der Wowi wendig ...
Klaus Wowereit schwenkt von der Linken zur Union
steht da. Der Artikel gibt nicht so viel her. Aber, ja denkbar ist das schon. E bisserl Luft aus der übervollen Selbstherrrlichkeit der Union UND der Grünen rausnehmen ... , das schadd nix.
WOWI go for it !
Zeig der Kynastie die Grenzen auf !
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