Ist die SPD jetzt völlig verrückt geworden?

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  • Ist denn Gabriel jetzt völlig verrückt geworden? - Teil II

    ronnieos, 09.05.2012 04:56, Reply to #189

    "Von Hollande lernen heißt siegen lernen, glaubt man in der SPD. Die hiesigen Sozialdemokraten haben Frankreichs künftigen Präsidenten zu ihrem neuen Hoffnungsträger erkoren. Dass der Sozialist mit dem Versprechen die Wahl gewann, sich Merkels Spardiktat zu widersetzen, gefällt den deutschen SPD-Strategen."

    Die SPD übersieht - was auch andere übersehen - es war eine Sarkozy-Abwahl

    [was man nicht vergessen darf, noch vor zwei Monaten war Hollande den deutschen Sozen wegen seines "linken" Programmes total suspekt ....]

    Ob die Franzosen in den kommenden Wahlen dem politischen Programme Hollande folgen, wird sich erst noch zeigen müssen.

    "In altbekannter Manier predigen die Sozialdemokraten eine Wirtschaftsstrategie, die ohne schmerzhafte Reformen und Einsparungen auskommt. Stattdessen wollen sie neues Steuergeld in die Hand nehmen und damit die Konjunktur ankurbeln. Zur Finanzierung möchten sie "die Reichen" zur Kasse bitten: höherer Spitzensteuersatz, Vermögensteuer und Finanztransaktionssteuer sollen reichlich Geld in die Kasse spülen."

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article106274202/Hollande-Ruck-der-SPD-gre nzt-an-Vaterlandsverrat.html

    Der ganze alte Quark eben ...

    Sigmar, wenn du rechnen könntest:  Reichensteuer bringt wenig, wenn du es wenigen Reichen abnimmst - was du  nicht sagst: Du wirst dem eh schon geschröpften "mittleren Einkommen" das Geld wegnehmen .... und der brüllt dann vor Freude:  Danke Sigmar !

  • RE: Ist denn Gabriel jetzt völlig verrückt geworden? - Teil II

    gruener (Luddit), 09.05.2012 06:06, Reply to #191

    der erste beitrag, der dem thread-titel gerecht wird!

  • Gabriel beweist Grips

    Mühle zu, 09.05.2012 08:35, Reply to #189

    Der kann Kanzlerkandidat Gabriel

    "ist offenfür eine Koalition mit den Piraten

    http://www.focus.de/politik/deutschland/gemeinsamkeiten-aber-auch-unterschiede-s pd-chef-gabriel-offen-fuer-koalition-mit-piraten_aid_745912.html [focus.de]"

    wörtlich

    „Es gibt sicher Gemeinsamkeiten, aber auch große Unterschiede –"


    Mir ist nicht ganz klar warum ihr über diesen mann hier so lästert. Aus der notwendigen (österreichischen) distanz möchte ich festhalten, dass gabriel offenbar im gegensatz zu so manchem ideologen in seiner partei und zu manchem kampfposter hier grips zu haben scheint.
    Die einzige möglichkeit, merkel nach den nächstjährigen bundestagswahlen loszuwerden (warum man gegen sie derartige aversionen haben kann ist mir übrigens ein rätsel; wiederum aus der notwendigen österreichischen distanz möchte ich anmerken, dass sie im grauen europäischen politalltag der einzige lichtblick ist. Wenn sie geht (gehen muss), geht der lotse von bord), ist tatsächlich eine dreierkoalition der spd oder zumindest die duldung einer rot-grünen minderheitsregierung durch einen weiteren "partner": Man braucht also zusätzlich zu den grünen noch entweder die piraten oder die linkspartei oder die fdp. Mir ist schon klar, dass es sich bei allen drei genannten parteien nicht gerade um liebesheiraten handelt.
    Wenn man aber als 26-, 27- oder 28prozentpartei (und mehr ist offenbar für die spd aufgrund eklatanter personeller und inhaltlicher schwächen nicht drin) den kanzler stellen will, ist das der königsweg.
    Dass die piraten kein programm haben, muss kein nachteil sein, ganz im gegenteil. Ich bin auch davon überzeugt, dass die dänenampel in schleswig-holstein trotz der extrem knappen mehrheit sehr gut funktionieren kann, wenn man sich hinter den kulissen mit den piraten darauf einigt, dass sie regierungsvorlagen nicht prinzipiell niederstimmen.
  • RE: Gabriel beweist Grips

    sorros, 09.05.2012 12:23, Reply to #193
    Lieber Rom, ich möchte in aller Bescheidenheit darauf hinweisen, daß ich die Position, daß die Piraten, die einzige Möglichkeit sind ein Bündnis ohne CDU zu schmieden schon seit Monaten protegiere! Übrigens auch bei den Grünen! Im Gegensatz zu vielen meiner Parteifreunde rechne ich die Piraten sozusagen in unser Lager! Was sie beizutragen haben, ist der freiheitliche Aspekt, nicht die Netzpolitik im engeren Sinne und eine natürliche Technikfreundlichkeit. Diese beiden Aspekte gehen Rot und Grün nach meiner Meinung vollständig ab! Bei der Jugendwahl vor der BaWü-Wahl gab es ein Regierungsmehrheit für Grün Pitaten für mich wegen der oben genannten Ergänzungen zu meiner eher dirigistisch/technikskeptisch eingestellten Partei ein Traum! Auch in diesem Spiegelartikel sehe ich viel Wahrheit: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/griechenland-die-euro-retter-brauchen- eine-neue-strategie-a-832077.html.
  • RE: Gabriel beweist Grips

    Mühle zu, 09.05.2012 14:33, Reply to #194

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/griechenland-die-euro-retter-brauchen- eine-neue-strategie-a-832077.html [spiegel.de].

    Ich denke, dass die bis dato von merkel und sarkozy verantwortete politik genau die zentrale forderung des artikels verfolgt hat: Die lösungsansätze wurden fortwährend neuen realitäten angepasst.

    Sich für die vorgeschlagene vorgangsweise ausgerechnet die piraten zum vorbild zu nehmen ist freilich drollig. Diese "partei" ist natürlich durch und durch konzeptlos und völlig regierungsunfähig.

    Das macht aber nichts: Es geht ja darum, eine kanzlerin, die man aus eigener kraft zu besiegen außerstande ist, loszuwerden.

    Und wenn dann nach wenigen wochen oder monaten beim piraten-regierungspartner das völlig logische und absehbare chaos ausbricht und damit die eigene parlamentsmehrheit zu wackeln beginnt, kann man sich als spd ja immer noch vor die wähler stellen, sich als hort der stabilität darstellen, und das piratenwasser auf seine mühlen lenken.

    Wenn man nicht ein völlig unfähiges spitzenpersonal hat, funktioniert das sehr gut, das zeigt deutschland (z. b. beust) genauso wie andere europäische länder (niederlande, österreich-schüssel, etc.).

  • Oppermann!

    carokann, 12.05.2012 11:54, Reply to #195

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fiskalpakt-spd-droht-mit-nein-zum-fisk alpakt-a-832663.html

    Denke, er könnte ein sehr effektiver Kanzlerkandidat sein.

    Oppermann: Nein. Wir haben harte Verhandlungen vor uns. Die Kanzlerin braucht die Stimmen der SPD, sonst gibt es keine Zweidrittelmehrheit. Wir nutzen diese Lage, um den auf reine Sparpolitik angelegten Fiskalpakt zu ergänzen. Europa ist an der Schwelle zu einer Rezession und braucht dringend strukturelles Wachstum. Nur so werden wir Wirtschaft und Arbeitsplätze in Deutschland schützen können.

  • Schröder kann alles Mögliche sagen

    carokann, 14.05.2012 09:28, Reply to #196

    Gestern bei Jauch äusserte sich Gabriel zur K-Frage.

    http://www.spiegel.de/kultur/tv/jauch-talk-zur-nrw-wahl-gabriel-roesler-trittin- und-von-der-leyen-zu-gast-a-832965.html

    Die eigentlich interessanteste Frage wurde dann gegen Ende der Sendung von Jauch auch noch gestellt, nämlich die, wie es denn nunmehr im Licht der gewonnenen NRW-Wahl bei den Sozialdemokraten um das Thema Kanzlerkandidatur bestellt sei. Hannelore Kraft hat ja bekanntlich mehrfach und mit Nachdruck betont, sie werde weiterhin in Düsseldorf bleiben. Dem steht nun seit gestern Abend die Äußerung des Parteichefs gegenüber, aufgrund ihrer Persönlichkeit und ihres Erfolgs gehöre sie "automatisch zum Kreis derer, die für Spitzenkandidaturen in Frage kommen".

    Ein Wort, dessen Gewicht noch zu messen sein wird und das jedenfalls mehr Nachwirkungen haben dürfte als fast alles, was sonst noch gesagt wurde. Ganz kurz blitzte sogar noch etwas von jener Wahrhaftigkeit auf, um die es zuvor mehrfach zwar wortreich, aber relativ erkenntnisfrei gegangen war. Als Jauch erwähnte, Ex-Kanzler Gerhard Schröder habe sich für Peer Steinbrück starkgemacht, wurde Gabriel entlarvend sarkastisch: "Gut, dass es nicht Putin war." Er fügte dann noch hinzu, Schröder sei Mitglied der SPD und könne alles Mögliche sagen.

    Für die nächsten Sonntag kündigte Jauch an, dass Steinbrück und Sarrazin in seine Sendung kommen, Thema unklar, u.a der Euro

  • Steinbrück vs. Sarrazin

    gruener (Luddit), 21.05.2012 03:48, Reply to #197

    ich wundere mich ein wenig über die ruhe in diesem forum nach der jauch-debatte mit den genannten sozen.

    steinbrück war soooooooo schlecht. der schafft es glatt, dass eine große mehrheit der deutschen den euro ablehnt. (was ich ja persönlich begrüßen würde...) selbst mir ist sein ewiger hinweis auf die deutsche schuld nach 1945 gehörig auf den geist gegangen - und das soll was heißen! zumal er eine wichtige antwort schuldig blieb: was zum teufel hat eine gemeinsame europäische währung, die es erst seit 2002 gibt, mit dem WK II zu tun? steinbrück reduzierte die europäische integration de facto auf eine gemeinsame währung, will sagen, er wollte indirekt, vlt. sogar direkt uns mitteilen: ohne euro gibt es wieder krieg in europa... nur, wer glaubt diesen blödsinn noch?

    aber wenn man jetzt dem steinbrück eines drauf geben würde, dann würde man ja im umkehrschluss sarrazin recht geben... oder? da schweigt man sich doch lieber aus...

    ach wie gut, dass jeder weiß, dass ich kein gutmensch im mainstream bin.

    ***

    mein lieblingssatz von steinbrück aus der runde: was ich versuche rüberzubringen, ist, dass der euro verflochten ist mit diesem euro... äh ... europa. - euro for euro sake? alles klar, peer. setzen!

    ***

    ps: sarrazin war genauso schlecht, um nicht zu sagen, sch....

  • RE: Steinbrück vs. Sarrazin

    Buckley, 21.05.2012 10:19, Reply to #198

    Ruhe ist doch was schönes. Wahrscheinlich hat sich erst gar keiner die beiden Kasperköpfe angeguckt. Ich für meinen Teil sehs so, sollte ich mal meinen Sonntagabend damit verbringen, Sarrazin zu lauschen und das interessant zu finden kann ich auch gleich nen Termin beim Psychoklempner machen.

  • RE: Steinbrück vs. Sarrazin

    carokann, 21.05.2012 10:35, Reply to #199

    Zwei Schwaller unter sich. Sollte die SPD Steinbrück aufstellen möge Merkel Kanzlerin bleiben. Steinbrück wird ja nicht mal mit einer populistischen Luftnummer wie Sarrazin fertig. Windbeutel!

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