Occupy Spezial : Geld und Geldschöpfung Einblicke in ein Enteignungssystem

  • Occupy Spezial : Geld und Geldschöpfung Einblicke in ein Enteignungssystem

    britta (洋鬼子), 21.05.2012 11:43
    #1

    Trotz massiven Polizeiaufgebotes  in Frankfurt- bis zu 5.000 schwerbewaffnete Polizisten standen am Freitag und Samstag einigen hundert Demonstranten gegenüber, die mit Strickjacken und Jausenpaketen im Rucksack als wohl besonders gefährlich eingestuft wurden - trotz dieses Riesenaufgebotes an EU-Gewalt und massiven Drohungen gegen Teilnehmer fanden sich dann am Hauptdemonstrationstag doch an die 20.000 Teilnehmer in Frankfurt ein. Die feige Hochfinanz hatte sich in Frankfurt genauso veschanzt wie in Chicago, wo sie sich auf Steuerkosten mit Abfangjägern, Hochtechnologie-Hubschraubern und Spezialeinheiten der nicht gerade zimperlichen US-Geheimdienste abschirmen ließ - zusätzlich zur Notverordnung an ihre Banker, nicht "in Anzug und Krawatte und somit als Banker kenntlich für den Mob - auf die Straße zu gehen .. gegen eine Ansammlung von 1.000 - klar, eh schon wissen - Strickjacken- und Jausenpaket-bewaffneten Bürgern. Da sieht man dann so richtig den wahren Background dieser feigen Kreaturen ...

    Das Facebook Forum  "Echte Demokratie jetzt" bringt momentan ein Spcial zu Geld, Geldsystemen und Geldschöpfung und weist in diesem Zusammenhang auf einen Artikel/Blog hin, der das herrschende System in besonders aufschlußreicher Weise auch jenen erklärt, die weder Wirtschaft studiert haben noch zur Bilderberger- oder sonstigen "Elite" gehören. Für alle jene, die halt noch immer nicht Andreass Clauss und seinen Crashkurs Geld gesehen haben :

    (Übrigens - der am Schluß dieses Blogs angesprochene Prof. Hörmann, Das Ende des Geldes, wurde bereits von der WU suspendiert, diffamiert, angeklagt, von Staatsanwaltschaft und Gericht freigesprochen, bleibt aber weiterhin suspendiert - die übliche Vorgehensweise der Noch-Machthaber ...) Wer sich doch lieber Andreas Clauss per Video anschaut, der mehr oder weniger dasselbe sagt, anstatt selber zu lesen, bitte : http://www.dailymotion.com/video/x8r1a0_crashkurs-geld-finanzsystem-und-rec_news

    Und jetzt - Gute Unterhaltung !

    Echte Demokratie jetzt [facebook.com]
    ???"Solange ein Großteil der Bevölkerung gar nicht weiß oder aufgrund eines Gefühls der Macht- & Hilflosigkeit nicht wahrhaben will, dass das bestehende Geldsystem gezwungenermaßen zur Massenenteignung führen muss, kann dieses Spiel, mit wechselnden Währungen, praktisch unendlich weiter gespielt werden. Der Grundmechanismus hinter all dem ist gleichwohl mehr als simpel." (ff)
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    Geld und Geldschöpfung [the-babyshambler.com]

    Von Tobias Tulinius und Florian Hauschild

    (Vorbemerkung: Die hier dargstellten Mechanismen des Geldsystems sollen nicht die klassischen, weitestgehend bekannten Probleme des Kapitalismus negieren. Eine aufgeklärte Geldsystemanalyse ist nicht als “Verkürzte Kapitalismuskritik” zu verstehen, sondern vielmehr als Erweiterung ebendieser Kapitalismuskritik. Auch ist mit den dargestellen mathematisch-logischen Fakten des Geldsystems keine Kritik an bestimmten Berufsgruppen zu verwechseln. Ziel ist viel mehr aufzuzeigen, dass die Probleme im Geldsystem systemischer Natur sind, nicht akteursbezogener. Siehe auch: Neues zur Geldsystemdebatte – Diffamierungen und konstruierte Gegenargumente [the-babyshambler.com])

    In den Monaten  ließ sich beobachten, dass die grundlegenden Fragen unseres Geldsystems immer mehr den Mainstream erreichen. Denn klar ist: Die anhaltende massive Enteignung der Öffentlichkeit durch ein oligarchisches Schuldgeld-System ist nur aufgrund der noch massiveren Ignoranz und Unwissenheit eben jener Öffentlichkeit [le-bohemien.net] möglich.

    Solange ein Großteil der Bevölkerung gar nicht weiß oder aufgrund eines Gefühls der Macht- und Hilflosigkeit nicht wahr haben will, dass das bestehende Geldsystem gezwungenermaßen zur Massenenteignung führen muss, kann dieses Spiel, mit wechselnden Währungen, praktisch unendlich weiter gespielt werden. Der Grundmechanismus hinter all dem ist gleichwohl mehr als simpel:

    Geld wird im bestehenden System vor allem durch ein oligarchisches Bankenoligopol in Umlauf gebracht (geschöpft) – und zwar als verzinste Schuld. Auf welch verschlungenen Wegen auch immer Kreditlinien und Zahlungsverpflichtungen ihren Lauf nehmen, es gilt: Am Ende der Kette landet der Zins der Kredite immer bei der Quelle des Geldes; bei den Banken, die es geschöpft haben.

    Hinzu kommt, dass eben jenes Geld das für den Zins aufgebracht werden muss, im ursprünglich platzierten Kredit nie enthalten ist. Die Geldmenge muss also im Zeitverlauf zwangsweise ständig erhöht werden und zwar – aufgrund des Zinseszinseffektes – mit einer exponentiellen Logik. Immer absurdere Schulden- und (auf der anderen Seite) Vermögensstände sind die Folge.

    Nun sind all diese Kredite, Verschuldungen, Geldvermögen und Zahlungsverpflichtungen natürlich nur imaginäre Buchungen. Problematisch wird dies alles aber, wenn eine durch Konzernmedien und Politpropaganda desinformierte und manipulierte Bevölkerung glaubt, bei all dem handele es sich um legitime Verbindlichkeiten, für die sie aufzukommen habe. Aus imaginären Buch-Schulden wird dann eine konkrete physische Enteignung der Öffentlichkeit durch so genannte „Privatisierungen“ und Pfändungen.

    Die Bevölkerung lässt sich hierbei genau so lange an der Nase herumführen wie Ignoranz und Unwissenheit bezüglich dieser Mechanismen aufrechterhalten werden. Um dem entgegenzuwirken soll im Folgenden nochmals in umfangreicher Form die bestehende Logik der Geldschöpfung skizziert werden:

    Der Darstellung dieser so genannten “Giralgeldschöpfung” liegt ein  PDF der Bundesbank [bundesbank.de] zu Grunde.

    Die Mindestreserve

    Eine wichtige Funktion im derzeitigen Geldsystem nimmt die Festlegung einer Mindestreserve der Geschäftsbanken bei der Zentralbank ein. Diese Mindestreserve [wikipedia.org] beträgt im Euroraum 2%. Die Mindestreserve muss von einer Geschäftsbank auf dem eigenen Zentralbankkonto hinterlegt werden – und zwar für das Buchgeld, das die Geschäftsbank auf den Girokonten ihrer Kunden gutgeschrieben hat.

    Erzeugung von Buchgeld:

    Da eine Bank also nur über 2% der von ihr gebuchten Gelder wirklich verfügen muss, ergibt sich daraus, dass die Bank Geld erzeugen oder auch „schöpfen“ kann. Um einen Kredit von 10.000 Euro zu vergeben benötigt die Bank 200 Euro anderweitig nicht benötigtes Guthaben auf ihrem Zentralbankkonto.

    Verfügt die Bank über diese Rücklage bei der Zentralbank, kann der Kredit an den Kunden direkt vergeben werden: Dem Kunden der Bank werden also einfach 10.000 Euro auf seinem Girokonto gutgeschrieben. Geld das vorher niemand anderes besaß, es wurde durch die Kreditvergabe erst geschöpft, sprich die Information hierüber wird in die Computerdatei des Girokontos geschrieben.

    Obwohl die Bank das geschöpfte Geld vor dem Kredit nicht besessen hatte, da es schlichtweg nicht existierte, ist sie nun berechtigt Zins für das neu geschöpfte und zugleich verliehene Geld zu kassieren.

    Zu beachten ist auch: Analog zur Erzeugung des Buchgeldes durch Kreditvergabe wird das Buchgeld durch Kreditrückzahlung wieder vernichtet; d.h. würden (in einem theoretischen Moment) tatsächlich alle Kredite zurückgezahlt, gäbe es kein Buchgeld mehr.

    Durchführung der Kreditvergabe:

    Klassischerweise mussten Kreditnehmer vorweisen „kreditwürdig“ zu sein. De facto wurden diese Voraussetzungen jedoch längst außer Kraft gesetzt, da Banken natürlich ein Interesse daran haben immer mehr Schuldner zu erzeugen. Privathaushalte (bspw. im Zuge der Subprime-Kreditvergabe), Unternehmen und schließlich ganze Staaten gerieten und geraten so massenhaft in die Schuldenfalle.

    Aber was genau geschieht nun bei der Kreditvergabe von 10.000 Euro an einen Bankkunden? Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten:

    Fall Eins: Die Geschäftsbank verfügt auf ihrem Zentralbankkonto noch über 200 Euro, als so genannte Überschussreserve. Mit 200 Euro freiem Guthaben auf ihrem Zentralbankkonto kann die Bank wie oben beschrieben 10.000 Euro Kredit vergeben.

    Fall Zwei: Die Bank nimmt einen Kredit von der Zentralbank über die 200 Euro auf und vergibt dafür einen Kredit von 10.000 Euro. Dies ist laut dem oben genannten PDF der Bundesbank der Normalfall. Für die 200 Euro zahlt die Bank den Leitzins an die Zentralbank und kassiert den weit höheren Kreditzins über 10.000 Euro vom Kunden.

    Fall Drei: Ein anderer Kunde zahlt 205 Euro in bar bei der Bank ein und die Bank bucht die 205 Euro auf ihrem Zentralbankkonto ein. In diesem Fall kann die Bank dann 200 Euro Bargeld als Absicherung für den 10.000-Euro-Kredit benutzen. Die verbliebenen 5 Euro Bargeld reichen als Reserve für bis zu 250 Euro Sichteinlage des Kunden, der die 205 Euro Bargeld eingezahlt hat, welches nun zu Buchgeld auf seinem Girokonto bei der Geschäftsbank geworden ist.  In diesem Fall spart die Bank die Zinsen für den 200-Euro-Kredit von der Zentralbank.

    Fall Vier: Ein Kunde legt 10.000 Euro Sichteinlagen für mindestens 2 Jahre auf einem Sparbuch fest an. Dieses Geld wird dadurch zur Spareinlage und muss nicht mehr von der Mindestreserve der Bank abgedeckt werden.

    Falls der Kunde das Geld allerdings bar abheben will, müsste sich die Bank 10.000 Euro Bargeld besorgen, sofern sie diese gerade nicht im Tresor hat. Das bedeutet, sie müsste im Extremfall weitere 10.000 Euro bei der Zentralbank als Kredit aufnehmen und sich in bar auszahlen lassen.

    Wird nun nach der Kreditvergabe der Kredit in Höhe von 10.000 Euro als Bargeld ausgezahlt und bei einer anderen Bank wieder eingezahlt (siehe Fall Drei), könnte diese Bank dann diese Summe wieder bei der Zentralbank hinterlegen, diese 10.000 Euro, die dann wieder Buchgeld sind, mit 200 Euro Bargeld absichern, und die verbleibenden 9.800 Euro Bargeld nutzen, um 490.000 Euro Buchgeld zu schaffen.

    Wie viel Geld Banken durch Kredit schöpfen können ist also auch vom Verhalten ihrer Kunden abhängig. Wenn eine Bank viele kleine Privatkunden hat, die relativ viel Bargeld abheben und wenig digitale Geschäfte tätigen wird sie relativ mehr Bargeld brauchen als eine sehr große Geschäftsbank, mit vielen Großkunden, die ihre Geschäfte meist digital abwickeln.

    Verhältnis Bargeldmenge zu Buchgeldmenge:

    Aus der aufgezeigten Kreditvergabepraxis ergibt sich, dass nur für einen Teil der Buchgeldmenge, Bargeld zum Auszahlen existiert. Dennoch wird von Seiten der Banken versucht, den Eindruck zu erwecken, jeder Kunde könnte jederzeit sein Geld abheben. Es liegt im Interesse der Banken Buchgeld als kongruent zu Bargeld erscheinen zu lassen. Allerdings ist nur Bargeld (also Zentralbankgeld) gesetzliches Zahlungsmittel.

    Geschäftsbanken sind darauf angewiesen, dass möglichst viele Geschäfte digital getätigt werden ohne dass echtes Bargeld zum Einsatz kommt, denn eine Geschäftsbank kann nicht beliebig hohe Kredite von der Zentralbank aufnehmen. Diese müssen wiederum besichert sein. Die genauen Geschäftsgebaren zwischen Geschäftsbanken zu Zentralbanken sind jedoch sehr komplex.

    Als Kunde kann man die Macht von Geschäftsbanken schmälern in dem man möglichst viel Bargeld vom eigenen Girokonto abhebt.

    Tilgung des Kredits:

    Da das von Beginn an tot geweihte Buchgeld durch Kreditrückzahlung wieder vernichtet wird, entsteht für die Banken ein Anreiz, die Tilgung zeitlich so weit zu verzögern wie möglich. Die von der Bank vorgeschlagene monatliche Tilgung (=Kreditrückzahlung) ist im Normalfall viel niedriger als der monatlich zu zahlende Zins. Sondertilgungen sind nicht immer möglich.  Durch diese vorherige Festlegung wird es dem Kunden unmöglich gemacht, vorzeitig das Kreditverhältnis zu beenden, auch wenn er theoretisch dazu in der Lage wäre. Ziel der Banken ist es, Kunden möglichst lange in der Zinszahlungspflicht zu halten.

    Das Zinssystem als weiteres ungerechtes Element des Geldsystems:

    Die Erlaubnis für einen „Rohstoff“ (Buchgeld), der einfach als digitale Recheneinheit geschaffen wird einen Preis (Zins) kassieren zu dürfen, ist ein Alleinstellungsmerkmal der Banken am Markt.
    Buchgeld zieht zudem weiteres Geld an. Wer viel hat, bekommt im bestehenden Geldsystem immer noch mehr: Geld das auf Konten oder Sparbüchern geparkt ist und verzinst wird, wird durch die Zinsen mehr und die Gesamtsumme wird dann wiederum verzinst, der so genannte Zinseszinseffekt.

    Mathematisch gesehen handelt es sich hierbei um eine Exponentialfunktion: eine Kurve, die erst langsam ansteigt aber nach einigen Jahrzehnten regelrecht nach oben „explodiert“. Beispiele zur Berechnung von Zins und Zinseszins gibt es hier [mathe-online.at].

    Wer hingegen verschuldet ist, muss nicht nur seine Schuld abtragen, sondern auch noch die Zinsen für seinen Kredit finanzieren. Zu beachten gilt dabei auch, dass die „vollen“ Konten der Einen das Rückzahlen der Schulden der Anderen erschweren bzw. unmöglich machen.

    Wie oben aufgezeigt entsteht Buchgeld als Schuld. Wird Buchgeld auf einem Konto gespart und nicht mehr ausgegeben, muss die Buchgeldmenge also weiter erhöht werden, damit überhaupt an anderer Stelle die laufenden Kredite (=Schulden) bedient werden können. Dies führt zu immer neuen Schulden.

    Auch die Tatsache, dass der Zins in der geschöpften Kreditbuchgeldmenge nie enthalten sein kann, führt zu immer neuen Schulden.

    Der Zins muss entweder der bereits vorhandenen Geldmenge anderer Marktteilnehmer entnommen werden, oder aber wiederum durch neue Kredite finanziert werden (entweder vom Kreditnehmer selbst, oder von anderen Markteilnehmern, die ihrerseits im Wirtschaftsprozess den Beispielkreditnehmer bezahlen). Ein klassisches Schneeballsystem.

    Sonderfall der Buchgeldschöpfung:

    Es wird immer wieder behauptet, Banken könnten nicht einfach für sich selbst Buchgeld erschaffen. Die Bundesbank widerspricht dem eindeutig: Zitat Bundesbank-PDF [bundesbank.de] Seite 72:

    „Auch kann die Geschäftsbank den Ankauf eines Vermögenswerts durch Gutschrift des Kaufbetrags auf dem Konto des Verkäufers bezahlen. Sie ist dann Eigentümerin des Vermögenswerts. Das kann beispielsweise eine Immobilie sein, die sie selbst nutzt oder die laufend Mietertrag abwirft. Bezahlt bzw. finanziert hat sie diese Immobilie mit selbst geschaffenem Giralgeld.“

    Fazit:

    Die Buchgeldmengensteuerung über eine Mindestreserve von nur 2% (USA 10%, China 21%) bietet Banken den Ausgangspunkt zum Schaffen von neuem Geld.

    Die Entstehung des Geldes als Schuld (also als laufender Kredit für den Zinsen zu entrichten sind) gepaart mit ungleicher Verteilung desselben, sorgt ebenfalls für immer neue Schulden. Hinzu kommt die Geldmenge der Zinsen, die als Preis der Buchgeldmenge nicht in ebendieser Buchgeldmenge enthalten sein kann, und somit wiederum nach Finanzierung über neue Schulden verlangt.

    Mit einem solchen Blick auf die uns oft verborgenen Mechanismen im Geldsystem, lässt sich schließlich auch die Entstehung des modernen Finanzkapitalismus miterklären. Die riesigen Buchgeldmengen schreien nach Anlagemöglichkeiten. Dies ist, neben anderem, ein Grund für die Entwicklung von immer neuen Finanz“produkten“.

    Die Kreditvergabe durch Buchgeld dreht die entstehenden Anreize, im Vergleich zu einer Kreditvergabe aus Bargeld zwischen zwei Privatpersonen, regelrecht um: Normalerweise hätte ein Kreditgeber Interesse daran, sein Geld möglichst schnell zurück zu bekommen, weil er tatsächlich in der Zeit des laufenden Kredites darauf verzichtet, mit seinem Geld zu wirtschaften. Da Buchgeld durch Rückzahlung vernichtet wird und die Rückzahlung einfach nur das Ende des Zinsgeschäftes bedeutet, ist es im Fall der Geschäftsbanken umgekehrt.

    Aus demokratietheoretischer Sicht muss das bestehende System der Buchgeldschöpfung scharf verurteilt werden, denn es handelt sich hierbei um ein oligarchisches Herrschaftsverhältnis. Als eine erste Notfallmaßnahme soll hier vorgeschlagen werden, die Lizenz zum Erschaffen von Buchgeld den Geschäftsbanken zu entziehen und in die Hände des Staates – sprich einer demokratisch organisierten Gesellschaft – zu legen.

    Ebenfalls ist es möglich, parallel zum jetzigen Geldsystem, neue, basisdemokratische, kommunale, öffentliche Geldsysteme zu etablieren. Zahlreiche funktionierende Regiogelder existieren bereits. Hier ein Beispiel aus Deutschland [youtube.com] und eines aus Brasilien [youtube.com].

    Nach demokratietheoretischen Gesichtspunkten ergeben sich hierbei folgende Fragen:

    Wieso hat der Staat Privatbanken die Lizenz zur Geldschöpfung übertragen? Die direkte Vergabe von Krediten an die öffentliche Hand durch die Zentralbank ist im Euroraum seit der zweiten Stufe der Europäischen Währungsunion von 1994 verboten, d. h. der Staat muss sich Geld bei Geschäftsbanken bzw. am Rentenmarkt leihen.

    Wieso verschuldet sich der Staat – also wir alle – bei Privatbanken in Geldeinheiten, die diese schöpfen?

    Wieso wird das Bereitstellen eines funktionierenden Geldsystems als größtenteils private und nicht als öffentliche Aufgabe betrachtet?

    Wieso gibt es keine kommunalen, öffentlichen Banken, die ebenfalls Geld schöpfen dürften?

    Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen führen zu einer weiteren, entscheidenden Frage: Nämlich wie ohne ein demokratisches, gerechtes Geldsystem ein demokratisches politisches System und eine stabile Wirtschaftsordnung möglich sein soll. Die Frage, ob wir in einer Demokratie oder unter einer Diktatur der Finanzmärkte leben wollen, hängt zentral von der Art des Geldsystems ab, das wir nutzen.

    Nachtrag:

    Im Artikel wurden die Basel-Gesetze nicht erwähnt. Diese schreiben Banken eine so genannte Eigenkapitalhinterlegung zusätzlich zur Mindestreserve für alle vergebenen Kredite vor. Die Banken müssen also, um immer mehr Kredite vergeben zu können (wozu dieses Geldsystem zwangsläufig führt), immer mehr Eigenkapital ansammeln. Im Klartext: Sie müssen ihre Marktmacht in der sogenannten Realwirtschaft ständig erhöhen.

    Inwiefern jedoch die Basel-Gesetze wirklich geeignet sind, die Kreditvergabe der Banken zu beschränken, ist umstritten. Im Zuge der „Finanzkrise“ wurde den Banken erlaubt, Wertpapiere nach Einkaufspreis (nicht nach aktuellem Marktpreis) zu bewerten. Sie können somit ganz legal ihre Bilanzen aufhübschen/fälschen. Zum generellen Problem der Eigenkapitalbewertung hier ein Auszug aus dem Buch „Das Ende des Geldes“ von Franz Hörmann und Otmar Pregetter:

    „Nach den Regeln von Basel II und Basel III sollen Kredite sogar mit 8 Prozent Eigenkapital oder mehr gedeckt werden, je nach Risikogehalt dieser Kredite. Eigenkapital ist aber nichts anderes, als die rechnerische Differenz zwischen der Summe aller Posten der Aktivseite und den Schulden auf der Passivseite der Bilanz. Welche Zahlenbeträge für die Posten der Aktivseite in diese Rechnung wirklich eingesetzt werden, d.h. die Regeln ihrer Bewertung, erfährt die Öffentlichkeit aber nicht, und falls doch, dann ist sie entsetzt, und selbst Wirtschaftsprüfer sprechen dann offen von Betrug.“ Seite 145/146

    Der Artikel erschien mit anderer Einleitung bereits auf le bohémien [le-bohemien.net]. Dort werden auch umfangreich die hier präsentierten Fakten besprochen [le-bohemien.net]. Es ist daher sinnvoll, wenn sich die hier folgende Diskussion auf mögliche alternative Zahlungssysteme konzentriert.

    ???
  • Kleine Währungskunde ...

    britta (洋鬼子), 24.05.2012 17:56, Antwort auf #1
    #2

    für alle, die sich ob der "Euro-Schulden" ins Hemd machen .. das SIND keine Schulden, weil der Euro keine gesetzliche nationale Währung ist - das ist einfach Papier, das in wenigen Monaten (bei einigen) und in höchstens 2-3 Jahren bei allen anderen gut brennen wird ! Das wahre Kapital, das ist unser VOLK, unsere NATION, die Wertschöpfung, die unser Volk in der Lage ist, hervorzubringen, unsere Intelligenz, unser Zusammenhalt .. sobald wir unsere Souveränität wiederhaben werden, werden auch all diese Komponenten wieder punkten - unsere Währung wird - wie die Deutsche - in der Welt anerkannt und geschätzt sein, unsere "Schulden" mögen sich die Zionistenbanken wohin stecken !

    hier eine schöne Erklärung und eine wirklich empfehlenswerte (Zur Nachahmung in anderen Ländern empfohlen) Seite :

    http://www.neudeutschland.org/index.php/Währungsrechtliches_Grundlagenwissen.ht ml

    Währungsrechtliches Grundlagenwissen
    Die meisten Menschen glauben, daß sie mit dem Euro eine gesetzliche Währung in der Hand halten.
    Selbst die Herren der Deuschen Bundesbank, die bei mir waren, glaubten daran, bloß weil es das Bundesbankgesetz gibt.
    Doch was ist denn eine Währung? Gewährt eine Währung nicht etwas, wie der Name schon sagt?

    Zu Beginn möchte ich Ihnen in Kurzform die Unterschiede und vor allem die Auswirkungen der verschiedenen Arten von "Geld" vor Augen führen. Auch wenn es für Sie nur ein Wort ist, sind die Auswirkungen so enorm, daß unser aller Leben bis in die Fundamente berührt wird.

    Öffentliches Zahlungsmittel
    Der Euro ist in der Bundesrepublik ein öffentliches Zahlungsmittel. Ein Zettel mit einem Aufdruck.
    Daß er keine Währung ist, können Sie an der hohen Teuerungsrate feststellen und daran, daß Sie das Wort Banknote nicht auf ihm finden. Sie erkennen es daran, daß sie nicht auf dem Zettel lesen können, daß ihn nachzumachen und in Verkehr zu bringen, mit Strafe belegt ist. Beim Nachmachen würden Sie lediglich gegen Copyrecht verstoßen (siehe Copyrechtsymbol oben auf der Vorderseite, rechts neben der Europaflagge). Sie erkennen es daran, daß die Unterschrift vom EZB-Chef Duisenberg vom alten holländischen Gulden hineinkopiert wurde. und auch daran, daß die EZB eine private Bank und die EU eine private Diktatur ist.

    Auswirkungen:
    - hohe Inflations- oder Teuerungsrate
    - Garant für hohe Arbeitslosigkeit, starken Konkurrenzkampf, viele Firmenpleiten, Kriege, Monopolisierung,
    - immer mehr Armut, hohe "Steuern" und Abgaben, hohe Kriminalität usw.
    - Umschichtung von Arm zu Reich
    - Ausbeutung von Mensch und Natur
    - Zerstörung der Umwelt
    - usw., usf. ...

    Gesetzliches Zahlungsmittel
    Der Dollar ist ein gesetzliches Zahlungsmittel. Es gibt einen legitimierten Gesetzgeber (der wird in der Hoheitsgewalt der USA gesehen, was aber nur eine Halbwahrheit ist) der den Dollar mit Hilfe eines Gesetzes zu einem gesetzlichen Zahlungsmittel gemacht hat.
    Der Dollar ist keine Währung, weil der Staat kein Recht gewähren kann, da der Dollar von der FED, einem Konsortium privater Bankenclans, herausgegeben und dem amerikanischen Volk gegen Zinsen verliehen wird. Eine private Bank kann und will nicht bürgen und auch der Staat kann nichts gewähren, da er nicht der Schöpfer (Herausgeber, Emmitent) des Zahlungsmittels ist. Es gibt also niemanden, der eine Garantie auf einen dauerhaften Wert des Dollars geben könnte. Deshalb finden Sie auf dem Dollar auch lediglich den Aufdruck: "Wir vertrauen auf Gott" (IN GOD WE TRUST).

    Auswirkungen:
    - hohe Inflations- oder Teuerungsrate
    - Garant für hohe Arbeitslosigkeit, starken Konkurrenzkampf, viele Firmenpleiten, Kriege, Monopolisierung, immer mehr Armut, hohe "Steuern" und Abgaben, hohe Kriminalität usw.
    - Umschichtung von Arm zu Reich
    - Ausbeutung von Mensch und Natur
    - Zerstörung der Umwelt
    - usw.

    Gesetzliche Währung

    Auswirkungen:
    - Preisstabilität
    - keine oder wenig Arbeitslosigkeit, kaum Firmenpleiten, faires Marktverhalten, kaum oder keine Armut, wenig oder - keine Steuern und Abgaben,
    - Gleiche Chancen für alle
    - Keine oder kaum Ausbeutung von Mensch und Natur
    - Erhaltung der Umwelt
    - Frieden
    - usw. ...

    "All das soll eine Gesetzliche Währung bewirken?", werden Sie jetzt vielleicht ungläubig fragen.
    Hier nun möchte ich Ihnen die Unterschiede zwischen einer wirklichen gesetzlichen Währung und eines öffentlichen Zahlungsmittel genauer erläutern. Darin besteht ein gewaltiger Unterschied, auch wenn Sie mit beidem Ihre Waren und Dienstleistungen bezahlen können.
    Ein öffentliches Zahlungsmittel ist nur von sehr begrenztem Wert, selbst wenn Sie den Unterschied vielleicht nicht kennen und ihn auch nicht gleich auf den ersten Blick (und auch nicht immer) bemerken. Das liegt auch daran, daß es schon seit langer Zeit keine wirkliche gesetzliche Währung mehr gibt und Sie die Unterschiede deshalb schon gar nicht kennen können! Das betrifft selbst Banker und andere Menschen, die glauben, die Hintergründe des Geldes zu kennen.
    Eine gesetzliche Währung ist auch ein Zahlungsmittel, etwas, das Sie als Geld kennen. Ein Zahlungsmittel (Geld) muß jedoch nicht zugleich eine gesetzliche Währung sein.

    Eine Gesetzliche Währung ist ein auf Grund eines Gesetzes geschaffenes Zahlungsmittel in einem Staat, welches Ihnen dauerhaft das Recht auf eine Gegenleistung für Ihre zuvor gebrachte Leistung gewährt und garantiert.

    Meinen Sie, der Euro kann das? Oberflächlich betrachtet erscheint Ihnen das vielleicht so.
    Die Tragweite dieses einfachen Satzes ist Ihnen aber nicht recht bewußt, das werden Sie noch bemerken!
    Betrachten wir die Dinge und auch den Euro nun noch etwas genauer.

    Ein souveräner Staat benötigt zur Souveränität auch eine eigene Währung, die er selbst ausgibt. Fehlt ihm diese Kompetenz, kann man nicht von Souveränität sprechen. Aus diesem Grunde schon sagte einmal ein einflußreicher Mann des Geldadels sinngemäß: „Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es ist mir völlig egal wer seine Gesetze macht!“ Er wußte, daß die Art des Gelddesigns unser aller Handeln, Fühlen und Denken viel mehr bestimmt als den allermeisten Menschen bewußt ist.

    Eine gesetzliche Währung ist das auf Recht und Gesetz basierende Tauschmittel in einem Staat oder einer anderen öffentlich-rechtlich legitimierten Körperschaft. Wenn es keine solche Körperschaft gibt, gibt es auch keine wahrhaftig gesetzliche Währung. Die EU ist keine solche Körperschaft und schon aus diesem Grund kann der Euro keine gesetzliche Währung sein.

    Geld ist ein Anrecht auf Konsum. Jemand hat eine Leistung erbracht, dafür eine Quittung in Form einer Banknote erhalten und damit ein Recht auf eine Gegenleistung erhalten. Der Staat oder die öffentlich-rechtliche Körperschaft, als von den Bürgern legitimierte hoheitliche Gewalt und Diener an den Bürgern, ist durch das geschaffene Gesetz dazu verpflichtet, dieses Recht auf Konsum zu gewähren und zu garantieren. Zudem besteht für den Bürger die Verpflichtung dieses Zahlungsmittel anzunehmen. Das Gesetz begründet also zudem einen Annahmezwang.

    Eine Banknote ist damit eine Urkunde, die ein Recht gewährt. Das Recht, einen Gegenwert für zuvor erbrachte Leistung einzufordern.

    Sie erkennen sicher die Verwandtschaft des Wortes Banknote mit dem Wort „Notar“, der in seiner Eigenschaft ein Recht (einen Vertrag, einen Grunderwerb usw.) beurkundet.

    Suchen Sie einmal das Wort Banknote auf dem Euro. Sie werden es nicht finden, weil Ihr Recht auf Gegenleistung für Ihre zuvor erbrachte Leistung nicht mehr gesetzlich gewährt wird. Auch deshalb ist der Euro lediglich ein „öffentliches Zahlungsmittel“ und keine „gesetzliche Währung“. Ein Anrecht auf Konsum oder eine Gegenleistung haben Sie nicht mehr. Dies wurde mit dem Euro abgeschafft.

    Zudem gibt nicht mehr der Staat (oder bei dem Besatzungskonstrukt BRD der Besatzer als Legitimationsgeber) selbst die Währung aus, sondern eine unabhängige private Körperschaft, die Sie als Europäische Zentralbank kennen. Es gibt also keine staatliche Währung mehr (auch weil es hier keinen Staat mit einem auf Gesetz beruhendem eigenen Staatsvolk, eigenem Staatsgebiet, eigener souveräner hoheitlicher Gewalt und eigener, vom Volk gewählter Verfassung gibt), sondern nur private Quittungen ohne eine Gewähr.

    Wenn nun also durch die geschaffene Inflation die Kaufkraft der Geldhalter immer mehr schwindet und diese Quittung nichts oder immer weniger Wert hat und in naher Zukunft eventuell gar keinen Wert mehr besitzt (außer dem Papierwert), dann können Sie auch nicht mehr klagen. Ihnen wurde ja auch keine Gewähr gegeben.

    Nur dadurch, daß wir alle an diese Wert-lose Quittung ohne eine angemessene Wertehinterdeckung glauben, geschieht der Waren- und Dienstleistungsaustausch gegenwärtig noch relativ reibungslos. Genausogut könnten Sie auch selbst derartige Quittungen drucken und Menschen dazu bringen an Sie zu glauben. Es wäre heute auch gar nicht mehr strafbar!

    Zum Einen, weil der Euro eben keine Urkunde mehr, sondern eine Art Falschgeld ist (da es keinen Gegenwert mehr garantiert), es keine gesetzliche Währung ist, sondern nur noch ein „öffentliches Zahlungsmittel“.
    Zum Zweiten, weil auf der Quittung auch nicht mehr sinngemäß steht: „Wer Banknoten nachmacht oder fälscht, oder nachgemachte und gefälschte sich verschafft und in Umlauf bringt, wird mit Gefängnis nicht unter zwei Jahren bestraft.“

    Dieser Satz fehlt, weil es eben keine Urkunde mit einem Recht in einem Staat ist, sondern es sind private bunte Zettel, es ist lediglich „privates Falschgeld“, an das man Ihnen beigebracht hat zu glauben!

    Um die Sache noch eindeutiger zu machen: Selbst die Euro-“Banknoten“ sind eine Fälschung. Sie aber nachzumachen ist trotz allem mit Strafe belegt! Warum? Weil Sie dann gegen Copyrechte verstoßen! Sie finden das Copyright auf der Vorderseite oben rechts neben der Europaflagge vor den Buchstaben BCE …
    Zudem finden Sie noch auf vielen im Umlauf befindlichen Euroscheinen eine Unterschrift, die einfach von einem älteren niederländischen Gulden übernommen und hineinkopiert wurde! Wollte der damals Unterschriftsberechtigte (Wim Duisenberg als EZB-Chef) diesen Betrug "Euro" nicht mitmachen und hat er sich geweigert, mit einer neuen originalen Unterschrift für den ursprünglichen Euro zu haften? Was sollte sonst der Grund sein? War er krank, hatte sich gerade die Hand verstaucht oder gab es noch eine andere Ausrede für diese Tatsache? Ich habe Ihnen zwei Kopien zur Gegenüberstellung beigefügt.

    Unterschrift auf dem niederländischen Gulden

    Unterschrift auf dem 20- und 50-Euroschein
    *** (siehe Original-Link) ***


    Auch der SPIEGEL berichtete schon über diesen Sachverhalt, schob es aber auf die "Planung des Euro von langer Hand". Sie als Volk sollen ja auch nicht alles wissen und den Urkundsbetrug nicht bemerken.
    Auch daß Duisenberg in seinem eigenen Pool aufgrund eines "Schwächeanfalls" ertrank, ist wohl nur ein "Zufall".
    Wäre der Euro eine gesetzliche Währung und eine amtliche Urkunde, wäre dies ganz klar Urkundenfälschung und damit eine Straftat! Es würde zudem zur Rechtsungültigkeit der Urkunde führen.

    Sie sehen also, hier ist es durchaus erlaubt, wieder eine wahre gesetzliche Währung zu schaffen, denn es gibt keinen legitimierten Gesetzgeber, keine gesetzliche Währung und es gibt keine Banknote. Wäre es eine, wäre es Urkundenfälschung.

    Was ist nun die Konsequenz daraus?

    Man kann uns nun alle rechtlich sauber ohne Strafe zu fürchten, arm machen, die Ersparnisse mit Hilfe der Inflation vernichten und wenn Sie offene, von einer Bank aus dem Nichts geschaffene Kredite haben, die Sie nicht zurückzahlen können, Ihnen Ihre Sachwerte abnehmen und anderes mehr.

    Natürlich gibt es auch für dieses und jedes andere Problem eine Lösung. Ich würde mich glücklich schätzen mit Ihnen gemeinsam diese Lösungen umzusetzen. Sie alle sind aufgefordert gemeinsam mit uns eine neue gesetzliche Währung zu schaffen!

    Wie kommt es nun in Umlauf, dieses private „Falschgeld“?
    Durch Verschuldung! Jemand stellt eine Kreditanfrage und dann wird dieses Geld gedruckt oder auch nur als Datei in einem Rechner geschaffen. Dadurch entsteht überhaupt erst Geld. Die Bank erbringt also herzlich wenig Leistung, damit die Bürger sich verschulden. Ein paar Fingerübungen und schon ist „Ihr“ Geld aus dem Nichts entstanden! Das Schuldgeld soll man nun aber mit Zinsen zurück zahlen. Dieses Zinsgeld wird jedoch nicht mitgeschaffen, so daß es auch niemals in seiner Gesamtheit zurückgezahlt werden kann, denn es ist gar nicht genug Geld dafür im Umlauf! So muß auf der Jagd nach dem Zinsgeld, das gar nicht real da ist, immer ein Teil der Menschen alles was sie selbst geschaffen haben, also ihre erarbeiteten Sachwerte, an die Geldverleiher verlieren. Das System des Geldes also ist ein Hauptgrund für den Konkurrenzkampf, für die Verschuldung, die Firmenpleiten, die Knappheit, die Gewalt, die Kriminalität, die Armut, die Kriege usw.
    Würde man alle Schulden zurückzahlen können, was ja ohnehin schon nicht geht, dann wäre im bestehenden System gar kein Geld mehr im Umlauf und auch die Wirtschaft wäre ohne Tauschmittel inexistent. Wie schon gesagt, alles im Umlauf befindliche Geld ist Schuldgeld und schon der Zins und Zinseszins erzwingt die beständig exponentiell sich ausweitende Geldmenge mit der Inflation im Schlepptau. Die Wirtschaft kann nicht immer wachsen. Die Auswirkungen des Systems sind Ihnen ja sicher auch hinreichend bekannt, die sehen Sie ja alle täglich.

    Wie lange noch wollen Sie alle dieses betrügerische Spiel (Straftat nach § 263 StGB) mitspielen?

    Weil wir alle uns dieses Recht auf Gegenleistung durch unser aller Nichtstun haben nehmen lassen, sind wir einverstanden damit, uns ausnehmen zu lassen. Meinen Sie nicht auch?
    Natürlich hat aber auch jede Krise eine Chance.
    Die Chance ist, eine neue gesetzliche Währung - dieses Mal mit Wertehinterdeckung und dem Anrecht auf Konsum - zu schaffen. Denn, wie schon erwähnt, es gibt ja keine echte Währung mehr.
    Natürlich wäre auch eine völlig dezentrale direkte Zahlungsmittelschöpfung durch jeden Einzelnen möglich, ähnlich eines Wechsels. Ich denke aber, daß die Masse der Menschen dafür noch nicht bereit ist und auch Großprojekte sich mit einer gesetzlichen Währung gegenwärtig noch leichter umsetzen lassen.
    Man kann sicher auch beides miteinander verbinden.
    Noch später einmal wird Geld nicht mehr nötig sein. Dies ist jedoch erst möglich, wenn sich die Menschheit (oder ein großer Teil davon) über ihr egoistisches Verhalten hinausentwickelt hat.

    Nun das nächste Problem.
    Auch eine Banknote ist kein "echtes Geld"!
    Das können Sie noch auf alten Geldscheinen nachlesen, auf denen beispielsweise steht:
    „Einhundert Mark zahlt die Reichsbankhauptkasse in Berlin ohne Legitimationsprüfung dem Einlieferer dieser Banknote“, was früher auf Banknoten im Deutschen Reich zu lesen war




    Die Banknote war nur eine Quittung mit der Gewähr, echtes Geld (Sachwert) zu erhalten!
    Wenn jemand diese Quittungen gefälscht und selbst hergestellt hatte, dann hatte er mit einer mindestens zweijährigen Gefängnisstrafe zu rechnen.
    Warum? Er hatte sich, ohne eine angemessene Leistung zu erbringen, eine Gegenleistung zugesichert und sich damit ein Recht auf Konsum genommen, welches ihm nicht zustand.
    Was glauben Sie, machen die Zentralbanken, die Geschäftsbanken und die anderen Institutionen, die aus dem Nichts geschöpftes Geld an die Bürger verleihen und obendrauf noch Zinsen ohne eine entsprechende Gegenleistung verlangen? Angemessen wäre eine 2-3%ige einmalige Bearbeitungsgebühr.

    Der §291 des Strafgesetzbuches sagt zu diesem Tatbestand folgendes:

    StGB § 291 Wucher

    (1) Wer die Zwangslage, die Unerfahrenheit, den Mangel an Urteilsvermögen oder die erhebliche Willensschwäche eines anderen dadurch ausbeutet, daß er sich oder einem Dritten

    1.für die Vermietung von Räumen zum Wohnen oder damit verbundene Nebenleistungen,
    2.für die Gewährung eines Kredits,
    3.für eine sonstige Leistung oder
    4.für die Vermittlung einer der vorbezeichneten Leistungen

    Vermögensvorteile versprechen oder gewähren läßt, die in einem auffälligen Mißverhältnis zu der Leistung oder deren Vermittlung stehen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Wirken mehrere Personen als Leistende, Vermittler oder in anderer Weise mit und ergibt sich dadurch ein auffälliges Mißverhältnis zwischen sämtlichen Vermögensvorteilen und sämtlichen Gegenleistungen, so gilt Satz 1 für jeden, der die Zwangslage oder sonstige Schwäche des anderen für sich oder einen Dritten zur Erzielung eines übermäßigen Vermögensvorteils ausnutzt.

    (2) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter

    1.durch die Tat den anderen in wirtschaftliche Not bringt,
    2.die Tat gewerbsmäßig begeht,
    3.sich durch Wechsel wucherische Vermögensvorteile versprechen läßt.

    Genau das macht jede Bank mit den Kreditnehmern! Diese haben es nur noch nicht bemerkt! Die kleinen und mittleren Bankangestellten und sogar die in den Chefetagen aber auch nicht!

    Ich persönlich finde es auch nicht schlimm, daß es so ist! Die Designer des Geldsystems haben ja wenigstens Verantwortung übernommen. Sie haben sich aus Eigennutz ein System des Austausches geschaffen, daß zuerst ihnen selbst dient. Das würden die meisten Menschen wohl auch so machen. Zudem würde die Menschheit in ihrem gegenwärtigen Entwicklungszustand wohl mit unbegrenzem Geld und unbegrenzter Energie den Planeten zubetonieren. Aus diesem Grunde finde ich eine Kontrolle der Geldmenge, des Umlaufes und der Emissionsart noch zeitgemäß. Aber nicht mehr lange.

    Ein Teil der Menschheit wacht auf. Die kollektive Menschheit hat sich in diesem Zyklus durch das bestehende Geldsystem bis an den jetzigen Punkt entwickelt. Jetzt ist die Zeit der Prüfung für die kollektive Menschheit, einen Schritt weiter zu gehen. Wie viel Eigenverantwortung wollen Sie selbst übernehmen? Alles Meckern und Jammern hilft ja nichts – es ist an der Zeit das System zu ändern!
    Ich zitiere Ihnen einmal aus einem Prospekt der Hypovereinsbank:

    "Außer dem Mehrertrag verheißen Betoninvestments (gemeint sind Immobilien) als Sachwerte obendrein Schutz vor Inflation. Die scheint angesichts explodierender Staatsverschuldung, Minizinsen und Konjukturprogrammen fast unausweichlich."

    Sie sehen also, Sie werden über die zuküftige Entwicklung nicht im Unklaren gelassen! Man sagt dem unwissenden Bürger, in welche Richtung die "Firma" Bundesrepublik mit der EU fährt, auch wenn man dort noch unrichtigerweise von "Staatsverschuldung" schreibt.

    Gegenwärtig laufen die Druckerpressen bei der Bundesdruckerei auf Hochtouren.
    "Die Pressen laufen Tag und Nacht, die glühen schon", sagte mir ein guter Bekannter, der in der Bundesdruckerei arbeitet. Mal sehen, wann man diese Scheine dann auf den Markt schwemmt.

    Wenn wir keine besseren Austauschsysteme schaffen, besteht die Wahrscheinlichkeit, daß in der näheren Zukunft wieder Gewehre in die Hand genommen und Köpfe eingeschlagen werden. Wollen Sie dies? Es braucht Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und Neues zu gestalten!
    Wenn Sie eine grundlegende Ausbildung im "normalen" Bankwesen haben, melden Sie sich bitte bei mir. Bei entsprechender Eignung, dem richtigen Wissen und der entsprechenden Ethik können wir gemeinsam Alternativen zu den bestehenden Banken eröffnen und durch die Tatsache der Ungesetzlichkeit des bestehenden Geldsystems ist es völlig gerechtfertigt, sich selbst eine neue gesetzliche Währung mit einem Recht auf Konsum durch einen legitimierten Gesetzgeber zu schaffen. Diese Möglichkeiten habe ich mir nun erlaubt zu schaffen. Ich habe viele Monate daran gearbeitet und auch mit anderen bundesrepublikanischen "Behörden" Vereinbarungen getroffen, so daß auch innerhalb der von ihnen akzeptierten "Gesetze" diese Vorhaben von ihnen mitgetragen oder zumindest geduldet werden können.

    Ich bin nur bestrebt, die bestehenden Gesetze zu achten und wiederherzustellen. Dazu gehört die Pflicht, mein Wissen zu nutzen, um wieder das entsprechende Recht zu schaffen. Sie können mich gern unterstützen. Natürlich werde ich diese Dinge vielleicht auch ohne Ihre Hilfe verwirklichen können. Ich werde mein Bestes geben. Es wird jedoch erheblich länger dauern.

    Eine Behinderung dieser Aktivitäten ist, genau genommen, sogar Beihilfe zu einer Straftat.
    Eine Unterlassung zur Beseitigung dieser Straftatbestände wider besseren Wissens definiert das Strafgesetz als unterlassene Hilfeleistung.

    Glauben Sie jedoch bitte nicht, daß das richtige Design eines freien und gesetzlichen Währungssystems mit dem entsprechenden legitimierten Gesetzgeber eine einfache Angelegenheit wäre. Schon das entsprechend richtige Geldsystemdesign erfordert meiner Ansicht nach allumfassende Kenntnisse. Kreative Menschen als Schöpfer wirklich freier, werthaltiger Geldsysteme findet man wohl nicht wie Sand am Meer. Auch die allermeisten Regionalgeldinitiativen sind Versuche von Laien, die kaum das bestehende Geldsystem ganzheitlich verstanden haben und auch kein tieferes Rechtswissen besitzen. Ich weiß wovon ich rede. Ich war selbst in derartigen Laienkreisen bei regionalen Geldinitiativen tätig, in denen auch Rechtsanwälte saßen, bevor ich erkannte, daß ich dort mit meinen Ideen wegen der individuellen Eigenheiten der Teilnehmer und bestehender demokratischer Organisationsstrukturen nicht viel erreichen kann. Ich meine nicht, daß der vorgeschlagene Weg der einzig richtige ist, aber er ist ein gangbarer Weg zur Freiheit und Selbstverantwortung.

    Hier noch einmal eine Zusammenfassung, was zu einer gesetzlichen Währung alles benötigt wird:

    1.Einen wirklichen Staat (mit Staatsvolk, Staatsgebiet, Staatsverfassung und vom Volk legitimierten Hoheitsträgern, die Gesetze rechtswirksam beschließen können)
    2.Die Möglichkeit für den Staat, das Geld selbst zu schöpfen, zu drucken und auszugeben
    3.Ein von diesem Staat geschaffenes Gesetz, auf dem die Rechtmäßigkeit der Währung beruht
    4.Zins- und Zinseszinslosigkeit, um dauerhafte Wertstabilität der Währung garantieren zu können und Ihnen auch in 10 Jahren noch die im Wert gleiche Gegenleistung für Ihre zuvor erbrachte Leistung gewähren zu können
    5.Eine Wertehinterdeckung hinter dem Papiergeld, um das Anrecht auf Konsum dauerhaft jedem Zahlungsmittelinhaber zu gewähren

    Schauen wir uns diese notwendigen Punkte alle nochmals nacheinander etwas genauer an, um die Gesetzlosigkeit des EURO sicher zu erkennen.

    1. Es gibt keinen Staat (siehe Staatsrechtliches Grundlagenwissen).
    Denn:
    - Sie können von der Bundesrepublik keine Staatsangehörigkeit erwerben. Sie können also nicht ihr "Staatsbürger" der Bundesrepublik Deutschland sein.
    - Das Staatsgebiet gehört immer noch dem völkerrechtlich fortexistierenden "Deutschen Reich"
    - Sie haben immer noch nicht über eine Verfassung entschieden, wobei ich nochmals darauf hinweisen möchte, daß ein Grundgesetz und auch ein Vertrag keine Verfassung ist.
    - Sie können selbst in der Presse lesen, daß der Bundestag (der angebliche Hoheitsträger) erneut auf "verfassungswidrige" Weise gewählt wurde. Wie soll denn ein Gesetzgeber eine Legitimation zur Gesetzgebung auf "verfassungswidrige Weise" erlangen können?

    2. Kein Staat in Europa hat noch eine eigene Währungshoheit
    Die Europäische Zentralbank ist eine reine Privatbank, die ihr selbst gedrucktes Geld mit Zinsen an die "Staaten" der Europäischen Union verleiht! In den USA ist dies nicht anders!

    3. Nur legitimierte Volksvertreter in einem Staat können ein Währungsgesetz beschließen
    Da es also weder Staat, noch Währungs- und Finanzhoheit in einem wirklichen Staat, noch legitimierte Volksvertreter in diesem nicht existierenden Staat gibt, kann es auch kein wirklich gültiges Währungsgesetz geben. Schon gar nicht eines, daß Ihnen etwas gewährt, weil ...

    4. Sie Zins- und Zinseszinslosgkeit nicht im Gesetz finden können
    - dies jedoch eine Grundbedingung ist, um Ihnen dauerhaft (ohne Inflationsverluste) die Wertstabilität Ihres Zahlungsmittels per Gesetz garantieren und gewähren zu können
    - dieses (nicht bestehende) Gesetz gegenwärtig nur von nicht legitimierten Menschen in einem nicht existierendem Staat beschlossen werden könnte, welches dann zudem durch die Zinsbindung ohnehin kaum etwas Werthaltiges gewähren könnte und dann auch niemand dafür gerade stehen kann und muß.

    5. Hinter kaum einem auf der Welt existierenden Zahlungsmittel (außer dem ENGEL) stehen real existierende Sachwerte, die jedem Zahlungsmittelinhaber jederzeit ein Anrecht auf Konsum gewähren und garantieren.
    - Der Dollar wird aus dem Nichts lediglich durch die Kreditanfrage eines Staates, eines Simulationsstaates, einer Firma oder eines Privatkunden geschöpft, der EURO ist mit Dollar hinterdeckt, die ja selbst keine Hinterdeckung besitzen und auch fast alle anderen Zahlungsmittel hängen am Dollar.
    Wie will man da jedem Zahlungsmittelinhaber ein Anrecht auf Konsum dauerhaft gewähren?
    - Schon wenn gleichzeitig 10 % aller Bürger jetzt zu ihrer Bank gehen würden um all ihr Geld abzuholen, wären die Banken sofort zahlungsunfähig!

    Wie Sie aus meinen Ausführungen ersehen, gibt es gegenwärtig überhaupt keine Grundlagen für eine wirkliche gesetzliche Währung.
    Das wird sich aber ändern!
    Wir haben einen Neuanfang gemacht.

    NeuDeutschland hat von den Finanz"behörden" die Erlaubnis erhalten, die Schaffung einer neuen gesetzlichen Währung zu fördern und zudem die Schaffung eines wirklichen Staates zu ermöglichen.
    Sie alle können nun also mit uns gemeinsam ganz von vorn anfangen.

    Wie?

    Informieren Sie sich hier auf den Seiten oder in einem der angebotenen Seminare über Ihre Mitwirkungsmöglichkeiten.
    Die Auswirkungen auf uns alle wären wunderbar.

  • Pechschwarze Gewitterwolken

    Mühle zu, 24.05.2012 18:47, Antwort auf #2
    #3

    Liebe britta!

    Kopiere doch bitte nicht so elendslange texte hier rein! Du hast doch grütze genug, selbst welche zu verfassen!

    Was den euro betrifft, erleben wir derzeit eine mehr als ernste situation:

    Euro-gruppen-chef jean-claude juncker hat auf dem eu-gipfel in brüssel den offiziellen Startschuss für eine diskussion gegeben, die so vor wenigen tagen noch undenkbar gewesen wäre: Griechenlands verbleib in der euro-zone sei nur noch „arbeitshypothese“ (!!!). Für das szenario eines ausstiegs müsse man sich nun rüsten, sagte der luxemburger, der bisher immer beschwichtigte.

    Jedenfalls ist eines klar: Gewinnt syriza, werden sich die griechen sehr rasch vom euro verabschieden müssen. Aber ganz gleich ob die griechen in der eurozone bleiben oder diese verlassen - für die anderen 16 wird es so oder so irrsinnig teuer.

    Und die populisten aller schattierungen - bei uns wohl der strache - können sich die hände reiben angesichts dessen, womit die bürger in den nächsten monaten konfrontiert sein werden. Sollte es neben den griechen doch noch ein weiteres euroland erwischen, steht überhaupt die weiterexistenz des euro an sich auf dem spiel.

    Leider haben wir außer merkel (und auch die nur mit großen abstrichen) niemanden, absolut niemanden, dem es zuzutrauen wäre, diese schwere krise einigermaßen zufriedenstellend zu meistern. Paradebeispiel ist unser lieber herr bundeskanzler, der leider wirklich nicht mehr format hat als für einen wiener wohnbaustadtrat nötig ist.

  • RE: Pechschwarze Gewitterwolken

    britta (洋鬼子), 24.05.2012 19:00, Antwort auf #3
    #4

    Liebe britta!

    Kopiere doch bitte nicht so elendslange texte hier rein! Du hast doch grütze genug, selbst welche zu verfassen!

    ähm, so lange sollts gar nicht werden, ich hab sooo schön die wichtigsten Absätze bereit gehabt und irgendwie ist mir dann doch der Cacheinhalt ausgekommen, schätze ich mal - sonst hätte ich ja anfangs nicht den vollen Link dazuschreiben müssen ... allerdings - muß ja keiner lesen, ders nicht mag und viel Serverplatz verbrauchen die paar bits auch nicht ..

    Was meinen Grips anlangt - ja, der ist sogar sehr gefragt im Moment, wir arbeiten mit Hochdruck daran, dem größten Teil der Bevölkerung eine Chance auf Flucht aus dem Euro zu geben - wenn sie diese Chance nutzen wollen - und es ist kein Geheimnis, daß Schwund- und Alternativgeld genauso eine Rolle dabei spielen wird wie der Bitcoin -- worans in Österreich noch mehr mangelt als in Deutschland, ist eine flächendeckende Vernetzung und daran, wie gesagt, arbeiten wir ..

    WIR ? du würdest dich wundern, wer und was da alles dahintersteckt ..wir können und werden keine perfekten Instantlösungen anbieten (können), aber niemand wird danach sagen können, er hätte keine Chance gehabt -- zwei Jahre werden wir noch brauchen, also muß das bedruckte Klopapier noch so lange halten .. ich wünsche allerdings Griechenland von Herzen, endlich wieder ein souveräner Staat zu werden, koste es, was es wolle .. physische Werte kann man fast unbegrenz ersetzen - meine Großmutter hat 2 Weltkriege, eine Depression, einen Wiederaufbau und 5 Währungen überstanden - aber nichts geht über ein autochthones Volk in einem souveränen Staat, das aus eigener Kraft an die Spitze kommen kann - und das werden wir.

    Wie gesagt, mach dir nicht ins Hemd, schau dir deinen Euroschein an (das Copyright-zeichen prankt beim 5er links oben vor der Zeile mit dem EZB-Gestammel) und mach dich langsam, aber sicher mit Bitcoins vertraut -- deren Handhabung wird in den nächsten Monaten erheblich leichter und für eine breite Masse gängiger werden ..

    Und wenn du etwas Sinnvolles tun willst - schau vorbei beim Unterguggenberger-Institut - auch in Österreich kann und soll man die Regionalinitiativen unterstützen - je besser die Vernetzung, desto unabhängiger werden wir vom System werden, desto leichter werden die Menschen bereit sein, diese EU-Verbrecher in den Arsch zu treten, wenns soweit sein wird ... schreib ab, was abzuschreiben ist und schau nach vorne - was unsere Großmütter konnten, das können wir noch lange !

  • RE: Pechschwarze Gewitterwolken

    Mühle zu, 24.05.2012 19:27, Antwort auf #4
    #5
    Wie gesagt, mach dir nicht ins Hemd, schau dir deinen Euroschein an (das Copyright-zeichen prankt beim 5er links oben vor der Zeile mit dem EZB-Gestammel) und mach dich langsam, aber sicher mit Bitcoins vertraut -- deren Handhabung wird in den nächsten Monaten erheblich leichter und für eine breite Masse gängiger werden ..

    Ins hemd mache ich mir persönlich nicht. Praktisch mein gesamtes vermögen ist in zwei immobilien angelegt und mit dem, was im jahr nebenbei so übrig bleibt, kaufe ich mir bilder bekannter tiroler künstler.

    Aber dennoch kann es einem nicht egal sein, was so rundherum passiert!

  • RE: Pechschwarze Gewitterwolken

    britta (洋鬼子), 24.05.2012 20:03, Antwort auf #5
    #6

    Aber dennoch kann es einem nicht egal sein, was so rundherum passiert!

    das war abzusehen - also warum jetzt die Verwunderung ?

    Wenn ich einen Stein in die Hand nehme und die Hand öffne, wird der Stein zu Boden fallen - Naturgesetz, außer du bist der Uri Geller!

    Wenn du Ungleiches auf dem Papier politisch korrekt gleichmachen willst und das Ganze mit Gewalt und Unterdrückung durchdrückst, wird es spätestens dort zusammenkrachen, wo die Unfähigen das Schaffen der Fähigen auch an der Basis anzunagen beginnen - da sind wir jetzt.

    Wir hatten in den 8ßern so einen Witz:

    Willst du einen Deutschen krank machen, nimm ihm die Arbeit weg

    Willst du einen Italiener krank machen, gib ihm die Arbeit des Deutschen

    Wir sind völlig unterschiedliche, gewachsene Völker und Nationen mit verschienden Veranlagungen und Werten - so etwas über einen Kamm zu scheren, MUSS schiefgehen - sollte es ja auch, sie haben nur den Abgang anders geplant -- einen Schrei der Massen nach einer Ein-Welt-Regierung und einem Zusammenwachsen mit dem US-amerikanischen Wirtschafts- und später politischen Raum ..

    Warum wohl war der Wechselkurs des Euro der des Dollars und die Zerquetschten hießen Cent ? Geplant war das Ganze für genau dieses Jahr - 2012 - und im Grunde paßts ja auch - sie haben nur mit 2 Dingen nicht gerechnet  - mit China und dem Internet. Ohne China wären die USA wohl immer noch unangefochten die Nr 1 und ohne Internet hätte die Wut der Völker wohl mehr in einer ohnmächtigen Resignation geendet und nicht in Wutmärschen und Occupy-Lagern!

    Es kommt, wie es kommen mußte - mich wundert nur, daß sich heute noch wer wundert. Wie gesagt - Naturgesetz!

  • RE: Pechschwarze Gewitterwolken

    Mühle zu, 24.05.2012 20:09, Antwort auf #6
    #7

    Also dein letztes posting hat - leider - sehr vieles für sich. Einspruch muss ich nur geltend machen bezüglich des uri geller: Das ist doch ein schwindler?

    Wenn ich einen Stein in die Hand nehme und die Hand öffne, wird der Stein zu Boden fallen - Naturgesetz, außer du bist der Uri Geller!

    Wir hatten in den 8ßern so einen Witz:

    Willst du einen Deutschen krank machen, nimm ihm die Arbeit weg

    Willst du einen Italiener krank machen, gib ihm die Arbeit des Deutschen

    Wir sind völlig unterschiedliche, gewachsene Völker und Nationen mit verschienden Veranlagungen und Werten - so etwas über einen Kamm zu scheren, MUSS schiefgehen

  • Kleine Währungskunde ... grosse (oder grobe) Worte - keine Definition !

    ronnieos, 24.05.2012 20:18, Antwort auf #2
    #8

    1) du Superschlaue - was ist denn nun eine Währung.

    [der $ € etc sind welche ... trotz des langen  Geschwurbels]

    2) man sollte mal einen Juristen - zB Haiderers Anwalt - prüfen lassen, was von dem ewig langen Elaborat einfach nur wahrheitswidrige Behauptungen sind ...

    allein bei den Zusammenhängen und Ableitungen, die da hergestellt werden, kann man nur in lautes Gelächter ausbrechen


    Nachtrag (bevor ich verklagt werde, kennzeichne ich das ...)

    Dagegen ist ein Hoax eine seriöse Informationsquelle. 

  • RE: Kleine Währungskunde ... grosse (oder grobe) Worte - keine Definition !

    britta (洋鬼子), 24.05.2012 20:22, Antwort auf #8
    #9

    na dann sei froh, daß du was zu lachen hast und dich nicht fürchten mußt ! Du bist halt einer, der sehr gut ohne Hammer auskommt - amen !

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