Schwarz-Rote Medien-Manipulationen

  • Schwarz-Rote Medien-Manipulationen

    britta (洋鬼子), 15.01.2012 14:18
    #1

    Nicht genug, daß das - potentielle - Watschengesicht Nikoläuschen Pelinka von den Roten als Nachwuchshoffnung durchgepeitscht werden soll, schaut man natürlich darauf, daß das kommunistisch-klerikale Gleichgewicht, von Kreisky weiland aus Schranz-Gründen in Szene gesetzt, ausgewogen erhalten bleibt. Bauernopfer sind die "pöhsen Rechten" - angesichts eines drastischen Mangels solchiger schafft man halt gleich praktischerweise eins, indem man einen Religionsfanatiker und bekennenden Zionisten in einen genehmen "Rechtsextremen" umformt - per Anweisung.

    Der verurteilte Anweiser dieser Vergewaltigung wird aber keineswegs entfernt oder gar bestraft, nein, er wird befördert im Rot-Schwarzen Sprachrohr der Alleinherrschergilde:

    ******************

    Initiative Religion ist Privatsache
    Ein Vizechefredakteur, der in die journalistische Freiheit eingegriffen hat, wird, während das Verfahren noch läuft, gehaltlich befördert und zum "Länderkoordinator" (was immer das sein soll) ernannt. Und darf, natürlich, trotz GESETZESBRUCH im ORF-Stiftungsrat bleiben. Mit Religionsfreiheit alleine hat dieser Skandal schon lange nichts mehr zu tun.

    ORF und Kirche - kein heiligs Band!

    na wer sagts denn - geht doch. Da hat das Christkindlein aber wieder mal gewaltig zugeschlagen und den bösen Freiheitsmann ausgeknockt ...

  • Der Tragödie zweiter Teil ....

    britta (洋鬼子), 16.01.2012 14:53, Antwort auf #1
    #2

    .. sisch nimmer weit zum Hexensabbath, fürchtet euch !

    ****************************

    Urteil zu "Christenrundmail"
    "Religion ist Privatsache" beruft gegen ORF-Nichtveröffentlichung
    16. Jänner 2012 14:22

    Die Initiative will Urteil veröffentlicht sehen

    "Religion ist Privatsache" gegen Zieglers "Christenmail": Auch wenn die Initiative im einem Beschwerdepunkt - der versuchten Beeinträchtigung der journalistischen Freiheit - von der KommAustria Recht erhalten hat (etat.at berichtete), will die "Religion ist Privatsache" gegen das Urteil eine Teilberufung einbringen. "Konkret handelt es sich um die Weigerung der KommAustria, den ORF anzuweisen, das Urteil zu veröffentlichen", heißt es in einer Aussendung.

    Einflussbereich

    Die ORF-Regulierungsbehörde gehe in ihrer Urteilsbegründung von einem - wenn auch rechtswidrigen - ORF-internen Ablauf aus und sehe daher kein öffentliches Interesse in einer verpflichtenden Urteilsveröffentlichung. Dieser Meinung schließt sich die Initiative nicht an, "Robert Ziegler ist nämlich nicht nur Landesstudio-Vizechefredakteur sondern auch ORF-Stiftungsratmitglied; sein Einflussbereich reicht daher weit über dem offiziellen Job-Titel tief in die höchsten Führungsetagen des ORF hinauf. Auch die Tatsache, dass Herr Ziegler, trotz laufendem Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das ORF-Gesetz, befördert wurde, spricht für eine Veröffentlichung".

    "Wahrung der journalistischen Freiheit"

    Heinz Oberhummer, Vorstandsmitglied der Initiative Religion ist Privatsache und offizieller Beschwerdeführer: "Es geht hier ausschließlich um die Wahrung der journalistischen Freiheit und die Wahrung der Rechte der Konfessionsfreien, die per ORF-Gesetz ohnehin benachteiligt werden" betonte Oberhummer in diesem Zusammenhang. Er zeigte sich jedoch hoffnungsvoll, dass „die Berufung sich nach einer entsprechenden ORF-Veröffentlichung erübrigen wird"

    http://derstandard.at/1326502865653/Urteil-zu-Christenrundmail-Religion-ist-Priv atsache-beruft-gegen-ORF-Nichtveroeffentlichung

    PS: Da in Schweden die Copy-and-Paste Filesharergemeinde als offizielle Religionsform anerkannt wurde, sollte sich diese hoffentlich auch bald nach Österreich verbreiten. Obwohl - als gerade frisch genudelter Pastafari hätt ich da arge Glaubenskonflikte, mal sehen, wer da mehr bietet .....

  • Und weiter geht die Geschichte :

    britta (洋鬼子), 16.01.2012 21:05, Antwort auf #2
    #3

    http://www.news.at/articles/1202/30/316527/orf-personalia-redakteurs-protest-zie gler

    Und wieder gibt es einen redakteurs-Protest: Neben Niko Pelinka haben die ORF-Redakteure mit Robert Ziegler nun einen weiteren Stiftungsrat im Visier, der in Folge der Generaldirektorenwahl - diesmal auf Wunsch der ÖVP - im ORF Karriere macht. Die von Ziegler versuchte und von der Medienbehörde KommAustria verurteilte Sprachregelung in Sachen Anders Breivik verdeutlicht für den Redakteursrat, dass "der Versuch, Ziegler zum Bundesländerkoordinator machen zu wollen, sachlich nicht rechtfertigbar ist", und dass er für diesen Job "offensichtlich völlig ungeeignet" wäre, so Fritz Wendl zur APA. Ziegler verwies gegenüber der APA darauf, dass er seines Erachtens richtig gehandelt habe und der Bescheid nicht rechtskräftig ist.

    Ziegler hatte in seiner Funktion als stv. Chefredakteur des Landesstudios Niederösterreich seine Mitarbeiter in einem Mail aufgefordert, den Attentäter von Oslo nicht als "christlichen Fundamentalisten" zu bezeichnen. "Das Wort 'christlich' und den Mord an mehr als 90 Menschen in einem Atemzug zu nennen, das empfinden wohl die meisten als einen deutlichen Widerspruch. Hier sollten wir bei der Formulierung besonders sensibel vorgehen, diesen äußerst unchristlich agierenden Mann eventuell als 'religiösen Fanatiker' bezeichnen oder uns vor allem auf die überwiegend verwendete Einordnung als 'Rechtsextremisten' beschränken", so Ziegler in seinem damaligen Mail.

    Die Medienbehörde KommAustria wertete das als unzulässig und als Verstoß gegen die im ORF-Gesetz gewährleistete Freiheit der journalistischen Berufsausübung. Dass Ziegler die ihm unterstellten Mitarbeiter aufforderte eine Formulierung zu verwenden, die dem transportierten Inhalt der Agenturmeldungen und der vermeldeten Tatsachenlage widerspreche, bewertete die Medienbehörde als Überschreitung seiner Rahmenweisungskompetenz.

    Für den Redakteursrat kommt "das Urteil zum richtigen Zeitpunkt", so Wendl, der die Bestellung von Ziegler zum ORF-Bundesländerkoordinator, als "Erfüllung eines parteipolitischen Wunsches" bezeichnet. "Dass jemand, dem die Medienbehörde attestiert, die im ORF-Gesetz gewährleistete Freiheit der journalistischen Berufsausübung verletzt zu haben, als Bundesländerkoordinator völlig ungeeignet wäre, ist wohl offensichtlich."

    Ziegler hingegen geht davon aus, dass gegen das Urteil berufen wird, "weil ich der Ansicht bin, richtig und verantwortungsbewusst gehandelt zu haben", sagte er der APA. Der Bescheid sei "nicht rechtskräftig". Aus dem ORF hieß es, man evaluiere und prüfe derzeit den Bescheid und habe bis Ende Jänner Zeit, dagegen zu berufen.

    *********************

    Obwohl ich nach den neuesten Meldungen selbst nicht mehr gaaaanz so sehr vom Atheismus überzeugt bin, nachdem einschlägige Fachkräfte kürzlich einwandfreie bildhafte Darstellungen präsentierten :

    ES lebt also doch! ES wird uns alle retten! RAMEN !

  • Und weg ist er, der Kleine ...

    britta (洋鬼子), 19.01.2012 15:39, Antwort auf #1
    #4

    ...der ausgeschriebene Job aber auch - jetzt kommt der ORF-Gerneral plötzlich ohne Büroleiter aus ...was sagt man denn dazu ? Sollte das etwa ein Gefälligkeitsjob als Sprungbrett fürs SP-Bubi gewesen sein ums zwangseingetriebene Geld ? Sowas kennt man ja von den ÖBB bestebs - und auch dort im klassischen Proporz ums Steuergeld ...******auf krone.at:

    Wie die "Krone" Donnerstag früh aus gut informierten Kreisen des ORF erfuhr, hat Niko Pelinka seine Bewerbung als Büroleiter von Generaldirektor Alexander Wrabetz zurückgezogen. Pelinka wolle sich nicht weiterhin Spott und Beschimpfungen aussetzen. Der 25- Jährige werde sich selbst sowie seiner Familie weiteres "Bashing" ersparen, es sei einfach zu hart. Wrabetz zeigte Verständnis für den Rückzieher von Pelinka und kritisierte gleichzeitig das "menschenverachtende Niveau" der Diskussion.

    In einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber der Austria Presse Agentur erklärte Pelinka dann auch offiziell: "Die andauernde öffentliche Debatte über meine Person und meine mögliche Bestellung zum Büroleiter des ORF- Generaldirektors hat ein Ausmaß erreicht, das nicht mehr akzeptabel ist. Ich ziehe mich von dieser Ausschreibung zurück."

    Die Stellungnahmen von Pelinka und ORF- Chef Wrabetz im Wortlaut findest du in der Infobox!

    Mit seinem Rückzug wolle er "weitere untergriffige Angriffe" gegen sich, seine Familie und sein persönliches Umfeld vermeiden. Darüber hinaus würde die breite öffentliche Diskussion mittlerweile die Substanz des ORF gefährden - und weiteren Schaden wolle er "nicht akzeptieren". Der Schritt erfolge aber nicht, weil er die falsche Person für diesen Posten sei, betonte Pelinka. Er wolle lediglich weder sich selbst noch dem ORF eine "wochenlange Weiterführung dieses unwürdigen Theaters" zumuten.

    Ursprüngliche Gründe für seine nun zurückgezogene Bewerbung seien ausschließlich sein "persönliches Vertrauensverhältnis zu Alexander Wrabetz" und sein "Interesse am Medienunternehmen ORF" gewesen. Er wolle aber "nicht das Symbol für etwas sein", das nicht seiner "persönlichen Wertehaltung" entspreche. Pelinka freue sich "auf spannende berufliche Aufgaben in der Zukunft" - wohin es den 25- Jährigen nun aber tatsächlich hinverschlagen wird, ließ er offen.

    Wrabetz kritisiert "menschenverachtendes Niveau"

    Zu Mittag teilte Wrabetz per Aussendung mit, dass er die Entscheidung Pelinkas, nicht mehr zur Verfügung zu stehen und sich beruflich neu orientieren zu wollen, "in höchstem Maße" respektiere, wenngleich die geplante Bestellung "ebenso wenig Gegenstand einer parteipolitischen Absprache wie sein nun bekannt gegebener Rückzug" sei.

    Gleichzeitig sei der ORF- Chef überzeugt, "dass sich Niko Pelinka mit großem Einsatz bedingungslos für den ORF und die im öffentlich- rechtlichen Auftrag enthaltenen Werte eingesetzt hätte". Heftig kritisierte er die Diskussionen und Anfeindungen rund um die geplante Pelinka- Bestellung, die "auf einem menschenverachtenden und entwürdigenden Niveau stattgefunden haben".

    Der Generaldirektor kündigte an, dass die Ausschreibung für den Büroleiter aufgehoben werde: "Eine allfällige spätere Neustrukturierung der Generaldirektion wird intern ausführlich diskutiert und allfällige Positionen werden nach entsprechender Ausschreibung besetzt. Dabei wird es zu keiner Ausweitung des Personalstandes der Generaldirektion kommen und auf bisherigen Vorarbeiten aufgebaut."

    Keine neue Dienststelle "Koordination Landesstudios"

    Auch auf die Dienststelle "Koordination Landesstudios", für die Robert Ziegler vorgesehen war, werde er verzichten, so Wrabetz. Die Bundesländerkoordination soll lediglich auf Projektebene weiterverfolgt werden, ebenso wie die für Wrabetz' bisherigen Büroleiter Kurt Reissnegger vorgesehenen Aufgaben "Strategische Planung und medienübergreifende Programmprojekte". Büroleiter bleibt "bis auf Weiteres" Reissnegger, hieß es.

    Auf die Bestellung des ehemaligen Onlinedirektors Thomas Prantner zum stellvertretenden Technikdirektor, die von den Redakteuren ebenfalls heftig kritisiert wird, ging der Generaldirektor in der Aussendung nicht ein. Dem Vernehmen nach dürfte sich daran aber nichts ändern.

    Bezüglich der Möglichkeit, vom Stiftungsrat in den ORF zu wechseln, sprach sich der ORF- Chef für eine "Weiterentwicklung der Corporate- Governance- Regeln" und für eine "Cooling off"- Phase aus. Er werde Redakteursvertreter, Belegschaftsvertreter und Führungskräfte des Hauses zu Gesprächen darüber einladen, "durch welche Maßnahmen der ORF seine Position verbessern kann", kündigte Wrabetz an.

    ORF- Redakteure zogen offen gegen Pelinka ins Feld

    Es waren nicht zuletzt die ORF- Redakteure selbst, die im Sinne einer uneingeschränkten Berichterstattung offen gegen die Bestellung des ehemaligen SPÖ- Stifungsrates Niko Pelinka ins Feld gezogen waren. Der interne Protest hatte erst kürzlich seinen Höhepunkt erreicht, als die Redakteure ein Video auf YouTube veröffentlichten (siehe Infobox).

    Es erzielte rasch Hunderttausende Klicks und wurde auch im deutschsprachigen Ausland viel beachtet. In dem kurzen Film verlesen zahlreiche Aushängeschilder des Senders - darunter Armin Wolf, Tarek Leitner, Marie- Claire Zimmermann und Lou Lorenz- Dittlbacher - eine Resolution gegen die geplanten Personalrochaden.

    Auslöser der Proteste war eine Aussendung einen Tag vor Weihnachten, in der die Geschäftsführung die Bestellung mehrerer neuer Dienstposten bekannt gab.

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