Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026

Beiträge 91 - 100 von 101
  • Grüne vor Wahlsieg in Baden-Württemberg

    Kritischer Analyst (!), 05.03.2026 23:21, Antwort auf #90
    #91

    Die letzte Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen zeigt, dass die Grünen aufgeholt haben und jetzt gleichauf mit der Union liegen. Der Trend der letzten Wochen sollte sich daher fortsetzen und die Grünen am Ende vorne liegen.

    Liegt natürlich auch daran, dass Özdemir die richtigen Themen setzt. Wahrscheinlich hat sich Özdemir auch EKG und Konsorten zur Brust genommen und Ihnen erklärt, dass sie am Wahlkampfstand keine Gender- oder MeToo Themen verzapfen sollen. Letzen Endes wird es aber auf Wählertäsuchung herauslaufen, denn Özdemir wird die richtigen Punkte, die er hat, mit der grünen Partei nicht umsetzen können.

    Alle anderen Parteien leiden unter der Zuspitzung zwischen Grünen und CDU. Die AfD wird unter 20 Prozent liegen und die SPD desaströs abschneiden. Die FDP sehe ich eher im Landtag als die Linke.

  • RE: Grüne vor Wahlsieg in Baden-Württemberg

    Laie, 05.03.2026 23:41, Antwort auf #91
    #92

    Die letzte Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen zeigt, dass die Grünen aufgeholt haben und jetzt gleichauf mit der Union liegen. Der Trend der letzten Wochen sollte sich daher fortsetzen und die Grünen am Ende vorne liegen.

    Die FGW hat bei den letzten 2 Landtagswahlen die Grünen immer deutlich zu hoch prognostiziert. Ich erwarte, dass dies auch 2026 so sein wird. Demzufolge sollte die CDU die Wahl knapp gewinnen.

  • RE: Grüne vor Wahlsieg in Baden-Württemberg

    gruener (Luddit), 06.03.2026 00:23, Antwort auf #92
    #93

    Ich habe soeben die Umfrage auf X gestartet - Grüne und CDU gehen mit exakt denselben Prozentwerten ins Rennen.

    Die GRÜNEN liegen zu Beginn klar vorne.

    https://x.com/Wahlfieber

  • RE: Grüne vor Wahlsieg in Baden-Württemberg

    Laie, 06.03.2026 09:42, Antwort auf #93
    #94

    Bemerkenswerte Prognose von Prognos. Sie sehen die Grünen vorn.

    "Die Grünen haben gute Chancen, das Amt des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg mit Cem Özdemir zu verteidigen. Sie liegen jetzt eher vor der CDU von Manuel Hagel. Die AfD fällt unter die 20-Prozent-Marke. Sonntag ist Wahltag."

  • RE: Grüne vor Wahlsieg in Baden-Württemberg

    EKG, 06.03.2026 11:12, Antwort auf #94
    #95

    Wie erhebt prognosUmfragen eigentlich die Daten? Gibt es da Quellen dazu?
    Ist das mehr als nur ein Finger im Wind wie du und ich?

  • RE: Grüne vor Wahlsieg in Baden-Württemberg

    Kritischer Analyst (!), 06.03.2026 11:14, Antwort auf #94
    #96

    Bemerkenswerte Prognose von Prognos. Sie sehen die Grünen vorn.

    "Die Grünen haben gute Chancen, das Amt des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg mit Cem Özdemir zu verteidigen. Sie liegen jetzt eher vor der CDU von Manuel Hagel. Die AfD fällt unter die 20-Prozent-Marke. Sonntag ist Wahltag."

    Das hat dir der gute Analyst bereits seit Wochen erzählt, was soll daran bemerkenswert sein? Bemerkenswert dagegen ist wie die Dynamik eines Wahlkampfes offenbar an einigen Personen wie dem Propagandisten vollkommen vorbeigehen kann und stattdessen im Forum nicht relevanter Unsinn zu Gas etc. verbreitet wird, der im Wahlkampf nicht die Geringste Rolle spielt.

  • RE: Grüne vor Wahlsieg in Baden-Württemberg

    SeppH (!), 06.03.2026 12:01, Antwort auf #96
    #97

    Es ist naheliegend, dass die Grünen vorne liegen, weil der Spitzenkandidat beliebter ist. Die Grünen machen einen schmutzigen Wahlkampf, indem sie 1) regelmäßig für Manuel Hagel ungünstige Videos in den sozialen Medien platzieren und 2) den Wähler verarsxchen. Auf Letzteres hat mein Freund K.A. bereits hingewiesen. Cem Özdemir gibt sich als konservativ, aber es ist völlig klar, dass vieles mit dem grünen Bundespartei nicht umzusetzen ist.

    Es wird ein trauriger Landtag, wenn die FDP nicht einzieht, aber dafür die Linke ihr Unwesen treiben darf.

  • RE: Grüne vor Wahlsieg in Baden-Württemberg

    EKG, 06.03.2026 13:42, Antwort auf #97
    #98

    "Cem Özdemir gibt sich als konservativ, aber es ist völlig klar, dass vieles mit dem grünen Bundespartei nicht umzusetzen ist."
    Im Landtag muss und kann man tatsä#chlich rein gar nichts mit der Bundespartei umsetzen. Da ist die künftige Landtagsfraktion maßgeblich und natürlich die Ergebnisse eines auszuhandelnden Koalitionsvertrages.
    Die reine Parteilehre, so es die überhaupt gibt, wird niemals zur Regierungspolitik. Aber natürlich haben die Spitzenkandidaten und die Wahlergebnis maßgeblich Einfluß darauf, was sich umsetzen lassen wird.
    Z.B. haben Union und Grüne beide ein verpflichtendes letztes Kindergartenjahr angekündigt. Das wird dann Beitragsfrei sein müssen, wenn es zur Pflicht wird. Der Unterschied ist: Die Union hat oft Sachen in oberen Ebenen beschlossen, ohne es mit Geld (hier also für die Kommunen) zu unterlegen. Die Grünen haben versprochen sich ans Konnexitätsprinzip zu halten, also nichts durchzusetzen, was dann andere Verwaltungsebenen bezahlen müssen. Wer bestellt, bezahlt.

    Das wird sich also lösen lassen. Schwarz und grün machen das ja nun schon 10 Jahre (ohne Liebe) miteinander. Das Land versinkt nicht im Chaos. Die hiesige Industrielastigkeit ist in den aktuellen Zeiten leider eher eine Bürde und war früher der Motor.
    Letztlich geht es nur noch um die Frage, wer die Nase vorne hat. Hagel oder Özdemir.

    Bezüglich Video: Da macht das Morgenmagazin eigentlich Werbung für Hagel, indem sie ihn auf einem Schulbesuch begleiten.
    Und dann erzählt er totalen Blödsinn über Treibhausgase, anstatt zu sagen: "Eure Lehrerin kennt sich da besser aus, ich weiß das auch nicht mehr so genau." Natürlich trappt sowas dann fridays for future aus. Eigentlich erwarte ich von Politiker, das sie auch mal die Klappe halten, wenn sie vom Thema keine Ahnung haben. Niemand kann alles wissen. Das macht sie dann doch auch menschlich und nahbar.
    Und wie er dann die Lehrerin extrem unwirsch unterbricht, ist schon durchaus bemerkenswert. Der Hagel sollte sich besser im Griff haben. Er ist halt extrem nervös durch die Umfragen, aber wenig souverän ist das schon, wie er mit Menschen umgeht. Klar wird sowas dann im internet von allen möglich geteilt. Wobei Lehrergewerkschaften und Philologen usw. klassisch pro SPD sind. Aber Hagel hatte vor Wochen schon mal gesagt, er wolle die Lehrer*innen diszipliniern und bessere Arbeitsmoral durchsetzen. Kam ein Stück wie "Faules Lehrerpack". Ich verstehe nicht, wie man so Wahlkampf machen kann.Wenn die Wahl erst in 2 Wochen wäre, hätten die Grünen dann einen satten Vorsprung.....

    6.12.25

    CDU so nicht wählbar

    Die CDU hat auf ihrem Landesparteitag gegen Lehrer*innen geschossen. Wer von faulen Lehrkräften spreche, während fast jede Fortbildung überbucht sei, sollte nicht für Bildungspolitik zuständig sein, findet GEW-Landesvorsitzende Monika Stein.

    Die Bildungsgewerkschaft GEW hält die CDU nach ihren Aussagen zur Bildungspolitik auf dem Landesparteitag für die drei Millionen Eltern, die wahlberechtigten Schüler*innen und 140.000 Lehrkräfte in Baden-Württemberg so für nicht wählbar.

    „Wer das Bild der faulen Lehrkräfte aus der Mottenkiste holt, während gleichzeitig fast jede Fortbildung für Pädagog*innen aufgrund zu weniger Angebote überbucht ist, sollte nicht die Bildungspolitik des 21. Jahrhunderts gestalten. Die CDU ist zudem nicht mutig genug, das Versagen ihrer eigenen Bildungspolitik der vergangenen zehn Jahre zu benennen. Am Ende dieser Wahlperiode ist noch nicht einmal das Schulleitungskonzept der ehemaligen CDU-Kultusministerin Susanne Eisenmann komplett umgesetzt und die große Qualitätsreform der CDU-Politikerin aus dem Jahr 2019 hat dazu beigetragen, dass gute Strukturen zerstört und Baden-Württemberg in den Leistungsvergleichen weiter abgerutscht ist. CDU-Bildungspolitik bedeutet offenbar Mittelmaß.  ...

    https://www.gew-bw.de/presse/detailseite/cdu-so-nicht-waehlbar

  • RE: Grüne vor Wahlsieg in Baden-Württemberg

    Laie, 06.03.2026 13:58, Antwort auf #97
    #99

    Es ist naheliegend, dass die Grünen vorne liegen, weil der Spitzenkandidat beliebter ist. Die Grünen machen einen schmutzigen Wahlkampf, indem sie 1) regelmäßig für Manuel Hagel ungünstige Videos in den sozialen Medien platzieren und 2) den Wähler verarsxchen. Auf Letzteres hat mein Freund K.A. bereits hingewiesen. Cem Özdemir gibt sich als konservativ, aber es ist völlig klar, dass vieles mit dem grünen Bundespartei nicht umzusetzen ist.

    Es wird ein trauriger Landtag, wenn die FDP nicht einzieht, aber dafür die Linke ihr Unwesen treiben darf.

    Mich wundert es, dass den Menschen in Baden-Württemberg die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit mehr oder weniger egal ist, sonst hätten dort die Grünen nicht so viel Stimmen. Aber der Wohlstand wird auch in Baden-Württemberg weiter fallen, man lebt halt noch von den Reserven.

    "JPMorgan schätzt, dass Deutschland 2024, hätte es Kernkraft nicht stillgelegt, 50 % weniger Strom aus fossilen Brennstoffen,84 % weniger Strom aus Erdgas erzeugt hätte. Strompreise in Deutschland wären rund 25 % tiefer gewesen und wir hätten halb so viel Strom importiert"

  • CDU Justizministerin mit klarem Rechtsbruch

    EKG, 06.03.2026 14:46, Antwort auf #99

    Die CDU ist extrem nervös die Wahl zu verlieren.Die CDU-Justizministerin attackiert mit Brief auf Ministeriumspapier den Cem Özdemir.
    Ein klarer Rechtsbruch, sowas wurde schon mehrfach von Gerichten verurteilt. Als Ministerin unterliegt man Karenzzeit und das Ministerium selbst hat ein Neutralitätsgebot im Wahlkampf.
    Als CDU-Mitglied  auf CDU-Briefbögen darf sie ihre Meinung kundtun, aber nicht als Ministerin.


    Eine amtliche Breitseite gegen den Grünen-Spitzenkandidaten verletzt das Neutralitätsgebot, das staatliche Organe, Behörden und Amtsträger zur parteipolitischen Neutralität verpflichtet. Erst recht im Wahlkampf. Regierungsmitglieder dürfen keine öffentlichen Mittel oder Ressourcen nutzen, um Parteien oder Kandidaten zu unterstützen oder sie zu bekämpfen.

    Passiert es doch, löst es in der Regel einen Aufschrei des politischen Gegners bis hin zur Beschwerde bei den Verfassungsgerichten aus. Etwa gab es breiten Protest, als im Oktober 2021 Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) aus dem Ministerium heraus CDU-Parteipolitik kommentierte. Kleinlaut entschuldigte sich die Ministerin kurz darauf.

    https://epaper.swp.de/nwz/sudwestumschau/06.03.2026/883F4CACB5F3640D1E21A59446A2 2883

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