Einige Wahlhelfer sind zu blöd, um (dunkel)rot und grün auseinander zu halten.
damit steigt gleichsam die chance für rot-schwarz.
(während der letzten legislatur wechselten 5 abgeordnete die fraktion bzw. die partei)
damit steigt gleichsam die chance für rot-schwarz.
(während der letzten legislatur wechselten 5 abgeordnete die fraktion bzw. die partei)
... um es mit Wowi zu sagen: Und das ist gut so !
Dann sind die Schuldenmacher der letzten Jahrzehnte glücklich vereint. Die werden schon Ideen haben, die Ausgaben weiter zu erhöhen ...
Die Zahl der Abgeordnetensitze reduziert sich nun von 152 auf 149.
Was hat es damit auf sich? Welche Eigenheiten hat das Berliner Wahlrecht hier zu bieten?
Was hat es damit auf sich? Welche Eigenheiten hat das Berliner Wahlrecht hier zu bieten?
Nichts spezielles am Berliner Wahlrecht, sondern am Mix Mehrheits-/Verhältniswahlrecht:
Nominal hat der Abgeordentenhaus 130 Sitze (60% Direktkandidaten 40% über Listen).
Die SPD hatte mehr Sitze direkt gewonnen, als ihr verhältnismässig zustehen >> Ergeo die berühmten "Überhangmandate"
Um das Ungleichgewicht durch die "Überhangmandate" zu ausbalanzieren, erhalten anderen Parteien "Ausgleichsmandate".
Da die SPD Kandidatin nun nicht ins Parlament einzieht, fällt ein "Überhangmandat" weg - und gleichzeitig zwei "Ausgleichsmandate"
Nominal hat der Abgeordentenhaus 130 Sitze (60% Direktkandidaten 40% über Listen).
Die SPD hatte mehr Sitze direkt gewonnen, als ihr verhältnismässig zustehen >> Ergeo die berühmten "Überhangmandate"
Um das Ungleichgewicht durch die "Überhangmandate" zu ausbalanzieren, erhalten anderen Parteien "Ausgleichsmandate".
Da die SPD Kandidatin nun nicht ins Parlament einzieht, fällt ein "Überhangmandat" weg - und gleichzeitig zwei "Ausgleichsmandate"
Interessant. Das heißt, man macht zuerst ein Mehrheitswahlrecht, um nachher erst wieder das Ergebnis eines Verhältniswahlrechtes zu simulieren? Sicher sehr gerecht, aber doch ein wenig zu komliziert, mMn.
Wieviele Mandate können aus den 130 im Extremfall werden, also wahrscheinlich dann, wenn alle Wahlkreise hauchdünn von der selben Partei gewonnen werden? Knapp 260?
Interessant. Das heißt, man macht zuerst ein Mehrheitswahlrecht, um nachher erst wieder das Ergebnis eines Verhältniswahlrechtes zu simulieren? Sicher sehr gerecht, aber doch ein wenig zu komliziert, mMn.
Wieviele Mandate können aus den 130 im Extremfall werden, also wahrscheinlich dann, wenn alle Wahlkreise hauchdünn von der selben Partei gewonnen werden? Knapp 260?
im extremfall? - gute frage.
nehmen wir einmal an, Berlin hätte vier etwa gleich starke parteien, die alle bei etwa 20 % lägen. die führende hat genau 20 % und gewinnt alle wahlkreise.
nehmen wir weiterhin an, dass keine partei unter 5 % bleibt...
...dann bestände das abgeordnetenhaus aus 650 abgeordneten.
Soweit ich weiß gelten die Überhang und Ausgleichmandate nicht auf ganz Berlin verteilt, sondern pro Wahlbezirk.
So stehen der SPD in ganz Lichtenberg drei (Grund-) Mandate zu. Hätte die SPD 4 Wahlkreise in Lichtenberg direkt gewonnen, hätten Grüne und Linke je ein Ausgleichmandat erhalten (so wie es ja zuerst aussah)
im extremfall?
wenn eine partei alle erststimmen aber keine zweitstimmen bekommt ......
im extremfall?
wenn eine partei alle erststimmen aber keine zweitstimmen bekommt ......
dann wären alle berliner, sofern sie denn auf irgendeiner liste kandidiert haben, mitglied des abgeordnetenhauses. :-)
In den nächsten Wochen finden folgende Wahlen und Abstimmungen statt – zu allen Terminen sind Märkte aufgesetzt worden:
So trägst du mit deinem Wissen zur Prognose bei » Mehr im Infocenter
Fehlermeldungen und Feedback bitte per E-Mail an: help@wahlfieber.de